- 14.09.2017, 14:08:36
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KORREKTUR: FP-Patzer: Prostitution neben Schule wird Thema im Rathaus – FPÖ will Änderung des Prostitutionsgesetzes
Sechs grüne Bezirksräte stimmten in Penzinger Bezirksvertretungssitzung für Prostitution neben Kindergarten und Schule
Utl.: Sechs grüne Bezirksräte stimmten in Penzinger
Bezirksvertretungssitzung für Prostitution neben Kindergarten
und Schule =
Wien (OTS) - Das geplante Prostitutionslokal auf der Linzer Straße
226 unweit von Schule, Hort, Kindergärten, der Pfarre Baumgarten und
der Elternberatung der MA11 war gestern das beherrschende Thema bei
der Penzinger Bezirksvertretungssitzung. Alle Bezirksräte - bis auf
sechs Grüne - haben sich gegen das geplante Etablissement
ausgesprochen und einer entsprechenden Resolution zugestimmt.
„Bedauerlicherweise wurde unsere Resolution für Schutzzonen rund um
Prostitutionslokale und für eine Parteistellung der Nachbarn im
Bewilligungsverfahren aus äußerst fadenscheinigen Gründen nicht
zugelassen“, berichtet der Penzinger FPÖ-Bezirksrat Bernhard Patzer.
Er ortet von Seiten der SPÖ-Bezirksvorstehung auch Untätigkeit bei
der Vertretung der Bürgerinteressen, denn wie sich gestern
herausgestellt hat, war die SPÖ-Bezirksvorsteherin Andrea
Kalchbrenner laut eigener Aussage bereits seit Mai darüber
informiert. „Da stellt sich dann doch die Frage, warum sie nicht
umgehend die Bevölkerung informiert hat und so viel wertvolle Zeit
verstreichen ließ“, wundert sich Patzer.
Es ist der unermüdlichen Arbeit der FPÖ-Penzing gemeinsam mit den
Anrainern und der Bürgerinitiative Baumgarten zu verdanken, dass der
Bezirk nun endlich reagieren musste. „Vielleicht hat man ja gehofft,
man könne das Problem wieder einmal aussitzen“, mutmaßt Patzer.
Für große Verärgerung bei der Penzinger Bevölkerung dürften auch
sechs grüne Bezirksräte sorgen: Anstatt nun endlich den Schutz der
Kinder und der Bewohner des Grätzls in den Vordergrund zu stellen,
stimmten sie gegen den Antrag und damit für Prostitution neben einer
Schule und einem Kindergarten.
Nun muss im Rathaus rasch gehandelt werden, fordert Bezirksrat
Patzer, der hofft, dass zumindest die SPÖ im Rathaus beginnt auf ihre
Basis zu hören und nun umdenkt. Bezirksrat Patzer erinnert daran,
dass im Zuge der Gesetzesbeschlusses die FPÖ genau die nun zu Tage
getretenen Probleme vorausgesagt und Schutzzonen im Gesetzesentwurf
vermisst hat. Von Schutzzonen um sensible Bereiche wie Kindergärten
und Schulen, die solche Problemlagen erst gar nicht hätten entstehen
lassen, hat die Rathauskoalition aber 2011 nichts wissen wollen.
"Nur gemeinsam können wir dieses Defizit im Prostitutionsgesetz
beheben", so Bezirksrat Patzer, der auf ein rasches Umdenken hofft.
(Schluss)
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