• 14.09.2017, 10:30:16
  • /
  • OTS0063

VP-Gaggl: Veranstaltungsgesetz verschlankt, jetzt Vergnügungssteuer abschaffen!

Kärntner Volkspartei: Ehrenamt erleichtern - Weniger Auflagen, weniger Steuern. Abschaffung der Vergnügungssteuer nächster Schritt

Utl.: Kärntner Volkspartei: Ehrenamt erleichtern - Weniger Auflagen,
weniger Steuern. Abschaffung der Vergnügungssteuer nächster
Schritt =

Klagenfurt (OTS) - "Die Vergnügungssteuer abzuschaffen, ist der
nächste Schritt, um das Ehrenamt in unserer Heimat zu stärken und um
Kärntens Vereine und Veranstalter zu entlasten“, so der VP-LAbg.
Herbert Gaggl heute. Die Volkspartei im Kärntner Landtag unterstützt
damit auch die Forderung der Wirtschaft. „Die Vergnügungssteuer fällt
unter die Bagatelle-Steuern. Sie abzuschaffen, ist auch für die
Gemeinden eine Entlastung in der Verwaltung“, weist der
VP-Gemeindesprecher Gaggl hin. Im Landtag wurde kürzlich das
Veranstaltungsgesetz entrümpelt, jetzt eine steuerliche Entlastung
herbeizuführen, wäre nur logisch.

Wien hat mit 01.01.2017 die Vergnügungssteuer abgeschafft. Die
Vergnügungssteuer auf Glücksspiel blieb jedoch. "Dieses Beispiel
wollen wir auch im Kulturland Kärnten umsetzen, um Erleichterungen
für Ehrenamt, Vereinsleben und Veranstaltungen zu schaffen und
Impulse für die regionale Wirtschaft zu erhalten", so Gaggl. Mit dem
Wegfall der komplizierten Vergnügungssteuerregelung wären nicht nur
Kostenersparnisse verbunden, gleichzeitig werde auch die
Wettbewerbsfähigkeit der Veranstalter, der Vereine und der regionalen
Wirtschaft gestärkt.

Die Vergnügungssteuer wird von den Gemeinden in Kärnten bei den
jeweiligen Veranstaltern eingehoben, in Summe sind es 1,4 Mio. Euro
(2015), wobei Klagenfurt und Villach in Summe fast 700.000 Euro
einnehmen. „Im Endeffekt wird der Konsument zur Kasse gebeten, denn
beispielsweise werden Eintrittskarten um bis zu 25 % teurer“, weist
Gaggl hin. Aber auch bei Fahrgeschäften und Kinobesuchen sei die
Vergnügungssteuer zu berappen. Es gibt zudem unterschiedliche Sätze
für verschiedene Veranstaltungsarten. Für Veranstalter und Vereine
ist das eine Belastung, für die Gemeinden ein bürokratischer Aufwand
und für den Konsumenten bedeutet die Vergnügungssteuer teurere
Eintrittskarten", verstärkt Gaggl die Forderung nach Abschaffung der
Steuer, wie in anderen Bundesländern, wohin Veranstalter bereits
abwandern. (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel