VP-Gaggl: Veranstaltungsgesetz verschlankt, jetzt Vergnügungssteuer abschaffen!

Kärntner Volkspartei: Ehrenamt erleichtern - Weniger Auflagen, weniger Steuern. Abschaffung der Vergnügungssteuer nächster Schritt

Klagenfurt (OTS) - "Die Vergnügungssteuer abzuschaffen, ist der nächste Schritt, um das Ehrenamt in unserer Heimat zu stärken und um Kärntens Vereine und Veranstalter zu entlasten“, so der VP-LAbg. Herbert Gaggl heute. Die Volkspartei im Kärntner Landtag unterstützt damit auch die Forderung der Wirtschaft. „Die Vergnügungssteuer fällt unter die Bagatelle-Steuern. Sie abzuschaffen, ist auch für die Gemeinden eine Entlastung in der Verwaltung“, weist der VP-Gemeindesprecher Gaggl hin. Im Landtag wurde kürzlich das Veranstaltungsgesetz entrümpelt, jetzt eine steuerliche Entlastung herbeizuführen, wäre nur logisch.

Wien hat mit 01.01.2017 die Vergnügungssteuer abgeschafft. Die Vergnügungssteuer auf Glücksspiel blieb jedoch. "Dieses Beispiel wollen wir auch im Kulturland Kärnten umsetzen, um Erleichterungen für Ehrenamt, Vereinsleben und Veranstaltungen zu schaffen und Impulse für die regionale Wirtschaft zu erhalten", so Gaggl. Mit dem Wegfall der komplizierten Vergnügungssteuerregelung wären nicht nur Kostenersparnisse verbunden, gleichzeitig werde auch die Wettbewerbsfähigkeit der Veranstalter, der Vereine und der regionalen Wirtschaft gestärkt.

Die Vergnügungssteuer wird von den Gemeinden in Kärnten bei den jeweiligen Veranstaltern eingehoben, in Summe sind es 1,4 Mio. Euro (2015), wobei Klagenfurt und Villach in Summe fast 700.000 Euro einnehmen. „Im Endeffekt wird der Konsument zur Kasse gebeten, denn beispielsweise werden Eintrittskarten um bis zu 25 % teurer“, weist Gaggl hin. Aber auch bei Fahrgeschäften und Kinobesuchen sei die Vergnügungssteuer zu berappen. Es gibt zudem unterschiedliche Sätze für verschiedene Veranstaltungsarten. Für Veranstalter und Vereine ist das eine Belastung, für die Gemeinden ein bürokratischer Aufwand und für den Konsumenten bedeutet die Vergnügungssteuer teurere Eintrittskarten", verstärkt Gaggl die Forderung nach Abschaffung der Steuer, wie in anderen Bundesländern, wohin Veranstalter bereits abwandern. (Schluss)

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