„Gesundheit beginnt im Darm“: „Stöckl live“ im Zeichen der „Bewusst gesund“-Initiative „Aus dem Bauch“

Am 13. September um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - „Gesundheit beginnt im Darm“ – diese Erkenntnis gewinnt in den vergangenen 20 Jahren zunehmend an Bedeutung, kaum ein anderes Organ beeinflusst auch unser Wohlbefinden so unmittelbar wie der Darm. Im Rahmen der ORF-Initiative „Bewusst gesund: Aus dem Bauch“ (Infos unter http://presse.ORF.at) zeigt Barbara Stöckl am Mittwoch, dem 13. September 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 gemeinsam mit dem ORF-Gesundheitsexperten Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, wie man häufige Verdauungsprobleme in den Griff bekommt und den Darm in Schwung hält. Außerdem stehen neueste Erkenntnisse der Darm- und Mikrobiomforschung sowie das oft unterschätzte Wechselspiel von Darm und Psyche im Fokus der Sendung.

Die Themen:

„Stöckl live“ aus dem Bauch heraus – und zwar aus jenem von Barbara Stöckl

Barbara Stöckl hat einiges für diese Sendung auf sich genommen. Nach einer Vorbereitung mit Fasten und reichlichem Trinken ziemlich schlecht schmeckender Flüssigkeiten hat sie das kleinste und modernste Gerät geschluckt, das derzeit für die Untersuchung des Darms zur Verfügung steht: eine Kamerakapsel, die Live-Bilder aus dem Verdauungsapparat sendet. Mit Hilfe dieser einzigartigen Aufnahmen wird für die Zuseher/innen nachvollziehbar, welche Herkulesarbeit unser Darm täglich und ein Leben lang leisten muss – und auch, wo die Ursachen für die zunehmenden Probleme im Verdauungsapparat liegen, mit denen immer mehr Menschen zu kämpfen haben.

Reizdarm – Das Leiden der Frauen

Der Reizdarm ist für viele Menschen eine oft jahrelange Qual, die nicht selten auch psychische Ursachen hat, umgekehrt aber auch die Psyche schwer in Mitleidenschaft ziehen kann. Rund 80 Prozent der Betroffenen mit einem sogenannten Reizdarmsyndrom sind Frauen. Live im Studio dazu Univ.-Prof. Dr. Gabriele Moser aus dem Wiener AKH, die mit Hilfe von „Bauchhypnose“ gerade bei Reizdarmerkrankungen und sogar bei anderen entzündlichen Veränderungen des Darms wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa erstaunliche Erfolge erzielt. Eine Betroffene erzählt im Studio über ihre Leidensgeschichte und den starken Zusammenhang mit psychischen Belastungen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten – Was dürfen wir noch essen?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eines der großen Trendthemen, wenn es um Verdauungsprobleme geht. Fructose, Lactose, Histamin, Gluten und viele andere Inhaltsstoffe machen uns krank – oder doch nicht? Barbara Stöckl hat sich für die Sendung gleich mehreren Testverfahren unterzogen, die – angeblich oder tatsächlich – herausfinden sollen, was ein bestimmter Mensch verträgt und was nicht. Dabei hat sie überaus spannende, aber auch höchst verblüffende und geradezu befremdliche Erfahrungen gemacht. Das Resultat waren zerstochene Fingerkuppen und die Erkenntnis, dass jedes Nahrungsmittel ein spezifisches Geräusch von sich gibt, an dem man angeblich erkennt, ob es verträglich ist oder nicht.

Divertikel, Darmkrebs und Koloskopie – Leben retten ohne Nebenwirkungen

Zu den Live-Gästen von Barbara Stöckl zählt neben Betroffenen, Expertinnen und Experten auch ein prominenter Darmpatient: Joesi Prokopetz, der darüber redet, worüber andere peinlich berührt schweigen: Seine Probleme mit Darmdivertikeln nimmt der Schauspieler, Musiker, Autor und Kabarettist zum Anlass, anderen zu zeigen, dass man auch im Bereich Darmgesundheit mit Verständnis und Hilfe rechnen kann. Etwa wenn es darum geht, mit Hilfe der Koloskopie nicht nur Divertikel zu finden, sondern auch Leben zu retten, indem man Darmkrebs findet und beseitigt, bevor er überhaupt richtig entstanden ist. Eine Betroffene erzählt, wie sie dank Vorsorgeuntersuchung ein Leben genießen kann, das ansonsten wohl schon zu Ende wäre. Dazu demonstriert Prof. Siegfried Meryn live im Studio das, was Patienten üblicherweise bei einer Koloskopie kaum mitbekommen – die Funktionsweise eines Endoskops.

Das Bauchhirn und seine Kommandeure – Wie das Mikrobiom unser Leben beeinflusst

Die Achse zwischen Bauch und Hirn ist überhaupt eine der stärksten und einflussreichsten im gesamten menschlichen Organismus, und die Wissenschaft ist gerade dabei, aufzudecken, warum das so ist. Das „Mikrobiom“, also die gewaltige Menge an Darmbakterien, die uns erst die Verdauung ermöglichen, ist mehr als eine Besiedelung mit Keimen; sie ist geradezu ein eigener Organismus, mit dem wir in enger Symbiose leben. Der Schlüssel zur Darmgesundheit liegt deshalb nicht zuletzt darin, diese „Darmflora“ zu hegen, zu pflegen und möglichst gut zu behandeln. Ein Beitrag dazu zeigt, wie zwei Frauen, die an qualvollen Darmproblemen gelitten haben, mit unterschiedlichen Methoden wieder zu Ausgeglichenheit und Genussfähigkeit gefunden haben. Die eine unterzog sich einer Darmsanierung, die andere wagte die relativ neue Methode der Stuhltransplantation.

Richtig essen für den Darm

Es kommt nicht nur darauf an, was wir essen, sondern auch wie! Diätologin Birgit Lötsch zeigt live im Studio, welche Nahrungsmittel bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten vermieden werden sollten und welche für die Erhaltung einer gesunden Darmflora gut sind und auch bei Darmproblemen helfen können. Joesi Prokopetz und das Publikum werden außerdem von Genusslehrerin Barbara Kail zur Methode des langsamen und achtsamen Essens, dem „Schmauen“, angeleitet, mit der sie selbst beachtliche 40 Kilogramm abgenommen hat.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0003