• 12.09.2017, 10:21:48
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„Gesundheit beginnt im Darm“: „Stöckl live“ im Zeichen der „Bewusst gesund“-Initiative „Aus dem Bauch“

Am 13. September um 20.15 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 13. September um 20.15 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - „Gesundheit beginnt im Darm“ – diese Erkenntnis gewinnt
in den vergangenen 20 Jahren zunehmend an Bedeutung, kaum ein anderes
Organ beeinflusst auch unser Wohlbefinden so unmittelbar wie der
Darm. Im Rahmen der ORF-Initiative „Bewusst gesund: Aus dem Bauch“
(Infos unter http://presse.ORF.at) zeigt Barbara Stöckl am Mittwoch,
dem 13. September 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 gemeinsam mit dem
ORF-Gesundheitsexperten Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, wie man
häufige Verdauungsprobleme in den Griff bekommt und den Darm in
Schwung hält. Außerdem stehen neueste Erkenntnisse der Darm- und
Mikrobiomforschung sowie das oft unterschätzte Wechselspiel von Darm
und Psyche im Fokus der Sendung.

Die Themen:

„Stöckl live“ aus dem Bauch heraus – und zwar aus jenem von Barbara
Stöckl

Barbara Stöckl hat einiges für diese Sendung auf sich genommen. Nach
einer Vorbereitung mit Fasten und reichlichem Trinken ziemlich
schlecht schmeckender Flüssigkeiten hat sie das kleinste und
modernste Gerät geschluckt, das derzeit für die Untersuchung des
Darms zur Verfügung steht: eine Kamerakapsel, die Live-Bilder aus dem
Verdauungsapparat sendet. Mit Hilfe dieser einzigartigen Aufnahmen
wird für die Zuseher/innen nachvollziehbar, welche Herkulesarbeit
unser Darm täglich und ein Leben lang leisten muss – und auch, wo die
Ursachen für die zunehmenden Probleme im Verdauungsapparat liegen,
mit denen immer mehr Menschen zu kämpfen haben.

Reizdarm – Das Leiden der Frauen

Der Reizdarm ist für viele Menschen eine oft jahrelange Qual, die
nicht selten auch psychische Ursachen hat, umgekehrt aber auch die
Psyche schwer in Mitleidenschaft ziehen kann. Rund 80 Prozent der
Betroffenen mit einem sogenannten Reizdarmsyndrom sind Frauen. Live
im Studio dazu Univ.-Prof. Dr. Gabriele Moser aus dem Wiener AKH, die
mit Hilfe von „Bauchhypnose“ gerade bei Reizdarmerkrankungen und
sogar bei anderen entzündlichen Veränderungen des Darms wie Morbus
Crohn oder Colitis Ulcerosa erstaunliche Erfolge erzielt. Eine
Betroffene erzählt im Studio über ihre Leidensgeschichte und den
starken Zusammenhang mit psychischen Belastungen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten – Was dürfen wir noch essen?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eines der großen Trendthemen,
wenn es um Verdauungsprobleme geht. Fructose, Lactose, Histamin,
Gluten und viele andere Inhaltsstoffe machen uns krank – oder doch
nicht? Barbara Stöckl hat sich für die Sendung gleich mehreren
Testverfahren unterzogen, die – angeblich oder tatsächlich –
herausfinden sollen, was ein bestimmter Mensch verträgt und was
nicht. Dabei hat sie überaus spannende, aber auch höchst verblüffende
und geradezu befremdliche Erfahrungen gemacht. Das Resultat waren
zerstochene Fingerkuppen und die Erkenntnis, dass jedes
Nahrungsmittel ein spezifisches Geräusch von sich gibt, an dem man
angeblich erkennt, ob es verträglich ist oder nicht.

Divertikel, Darmkrebs und Koloskopie – Leben retten ohne
Nebenwirkungen

Zu den Live-Gästen von Barbara Stöckl zählt neben Betroffenen,
Expertinnen und Experten auch ein prominenter Darmpatient: Joesi
Prokopetz, der darüber redet, worüber andere peinlich berührt
schweigen: Seine Probleme mit Darmdivertikeln nimmt der Schauspieler,
Musiker, Autor und Kabarettist zum Anlass, anderen zu zeigen, dass
man auch im Bereich Darmgesundheit mit Verständnis und Hilfe rechnen
kann. Etwa wenn es darum geht, mit Hilfe der Koloskopie nicht nur
Divertikel zu finden, sondern auch Leben zu retten, indem man
Darmkrebs findet und beseitigt, bevor er überhaupt richtig entstanden
ist. Eine Betroffene erzählt, wie sie dank Vorsorgeuntersuchung ein
Leben genießen kann, das ansonsten wohl schon zu Ende wäre. Dazu
demonstriert Prof. Siegfried Meryn live im Studio das, was Patienten
üblicherweise bei einer Koloskopie kaum mitbekommen – die
Funktionsweise eines Endoskops.

Das Bauchhirn und seine Kommandeure – Wie das Mikrobiom unser Leben
beeinflusst

Die Achse zwischen Bauch und Hirn ist überhaupt eine der stärksten
und einflussreichsten im gesamten menschlichen Organismus, und die
Wissenschaft ist gerade dabei, aufzudecken, warum das so ist. Das
„Mikrobiom“, also die gewaltige Menge an Darmbakterien, die uns erst
die Verdauung ermöglichen, ist mehr als eine Besiedelung mit Keimen;
sie ist geradezu ein eigener Organismus, mit dem wir in enger
Symbiose leben. Der Schlüssel zur Darmgesundheit liegt deshalb nicht
zuletzt darin, diese „Darmflora“ zu hegen, zu pflegen und möglichst
gut zu behandeln. Ein Beitrag dazu zeigt, wie zwei Frauen, die an
qualvollen Darmproblemen gelitten haben, mit unterschiedlichen
Methoden wieder zu Ausgeglichenheit und Genussfähigkeit gefunden
haben. Die eine unterzog sich einer Darmsanierung, die andere wagte
die relativ neue Methode der Stuhltransplantation.

Richtig essen für den Darm

Es kommt nicht nur darauf an, was wir essen, sondern auch wie!
Diätologin Birgit Lötsch zeigt live im Studio, welche Nahrungsmittel
bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten vermieden werden sollten und
welche für die Erhaltung einer gesunden Darmflora gut sind und auch
bei Darmproblemen helfen können. Joesi Prokopetz und das Publikum
werden außerdem von Genusslehrerin Barbara Kail zur Methode des
langsamen und achtsamen Essens, dem „Schmauen“, angeleitet, mit der
sie selbst beachtliche 40 Kilogramm abgenommen hat.

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