"Ich kämpfe um meine Rehabilitierung"

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden im SN-Interview

Salzburg (OTS/SN) - Im ersten Interview seit seiner (nicht rechtskräftigen) Verurteilung im Salzburger Swap-Prozess sagte Bürgermeister Heinz Schaden zu den Salzburger Nachrichten: „Ich kämpfe um die Rehabilitierung meiner Person. Das will ich nicht mein Leben lang mittragen.“ Seine Kritik am nicht rechtskräftigen Urteil (drei Jahre Haft, zwei davon bedingt) richtet sich vor allem gegen den Gutachter, der sich in seinen Schadensberechnungen völlig verheddert habe. Nach wie vor gebe es keinen Beweis gegen ihn und andere und es gebe auch keinen Schaden.
Die Verurteilung habe ihm „den Boden unter den Füßen weggerissen. Und ich habe es auch körperlich massiv gespürt. Es ist eine schlimme Erfahrung nach 25 Jahren in der Politik, in denen ich immer versucht habe, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.“ Nach allem, was passiert sei: „Ich bin trotzdem nicht bitter.“ Nach seinem Rücktritt am 20. September werde er in Salzburg bleiben. „Ich ziehe aus der Vierthalerstraße sicher nicht weg. Und ich gehe ja auch nicht mit einem Buckel durch die Stadt. Menschen kommen auf mich zu und wünschen mir Glück. Auch aus der österreichischen Kultur und Wirtschaft erhalte ich viel Zuspruch. Das ist für den aufrechten Gang wichtig.“
Wie er sein politisches Erbe sieht, worauf er stolz und weniger stolz ist, wer ihm als Bürgermeister nachfolgen soll, lesen Sie im Interview in der Samstag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten sowie auf www.salzburg.com.

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