NEOS Wien fordern „Nachtbürgermeister“

Wien (OTS/RK) - Heute, Freitag, haben NEOS-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger und Gemeinderat Markus Ornig kritisiert, dass parteinahe Feste aus Steuergeldern gefördert würden, im laufenden Jahr habe die Stadt 2,7 Millionen Euro dafür ausgeschüttet. In Zukunft solle dieses Geld für die Kreativ- und Nachtwirtschaft ausgegeben werden. Die NEOS stellten dazu einen Acht-Punkte-Plan vor:
eine Studie zur Nachtwirtschaft soll Aufschluss geben, „wo Wien in diesem Punkt steht“; Bürokratie soll reduziert sowie das nächtliche Kulturangebot gestärkt werden. Die institutionell vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen einen „Nachtbürgermeister“ nach Vorbild Amsterdams. Dieser solle unter anderem Polizei, Stadtverwaltung und AnrainerInnen vernetzen. Zudem soll es einen Austausch mit anderen Städten geben. Als stadtplanerische Schritte schlagen die Wiener NEOS die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in der Nacht vor, als Vorbild diene die Tiroler Nacht-S-Bahn. In der Bauordnung sollen abends belebte Gebiete ermöglicht werden, die Wiener Flaniermeilen sollen zu 24-Stunden-Flaniermeilen ausgedehnt und etwa heller beleuchtet werden.

Weitere Informationen: NEOS Wien Rathausklub, Tel. 01/4000-81411. (Schluss) hie

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