FSG-Wien: Den Aufschwung bei den Menschen ankommen lassen

Beschäftigung schaffen und in die Zukunft investieren

Wien (OTS) - „Die von den Gewerkschaften durchgesetzte Lohnsteuersenkung hat die Wirtschaft angekurbelt und den Aufschwung gebracht. Jetzt muss massiv Beschäftigung geschaffen und in die Zukunft investiert werden“, erklärte Christian Meidlinger, Vorsitzender der FSG-Wien, nach der Sitzung des FSG-Wien-Präsidiums an der auch der Wiener Bürgermeister Michael Häupl teilnahm.++++

„Mehr Geld in der Hand der ArbeitnehmerInnen ist die klügste Investition in die Zukunft. Das hat die von den GewerkschafterInnen erkämpfte Lohnsteuersenkung bewiesen. Der Erfolg ist inzwischen eingekehrt und jetzt muss er auch für die ArbeitnehmerInnen spürbar werden“, stellte Meidlinger klar. Für die FSG-Wien bedeutet das die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, die Schaffung von mehr Wohnraum sowie die rasche Anhebung des Mindesteinkommens auf 1.700 Euro brutto für alle ArbeitnehmerInnen.

Meidlinger: „Wir müssen aber auch in die Zukunft investieren. Das beutet nichts anderes als, die ArbeitnehmerInnen für die nächste Generation der technischen Entwicklung fit zu machen. Was derzeit unter „Industrie 4.0“ firmiert, bleibt ja nicht auf die Produktion beschränkt.“ Daher fordert die FSG-Wien verstärkte Anstrengungen in den Bereichen Ausbildung und Weiterbildung. Gleichzeitig muss auch die Finanzierung unseres Sozialsystems dieser Entwicklung angepasst werden und auf eine breitere Basis gestellt werden. Meidlinger: „Die ArbeitnehmerInnen müssen an den Produktivitätsfortschritten teilhaben, um selbst wieder klug investieren zu können.“

Die FSG-Wien lehnt die einseitige Flexibilisierung der Arbeitszeit und den generellen 12-Stundentag strikt ab. Meidlinger: „Angesichts des steigenden Arbeitsdruckes am Arbeitsplatz brauchen wir viel mehr Freizeit, damit die Beschäftigten mehr Zeit mit ihren Familien, Freunden und Bekannten verbringen können. Die 6. Urlaubswoche nach 25. Jahren Beschäftigung, egal wie oft sie den Arbeitgeber gewechselt haben, ist daher ein Gebot der Stunde.“

Meidlinger abschließend: „Die FunktionärInnen der FSG-Wien werden in den nächsten Wochen bis zum Umfallen lauf, damit Christian Kern Bundeskanzler bleibt. Er ist der Einzige, der für die Interessen der ArbeitnehmerInnen eintritt.“

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