- 30.08.2017, 10:13:47
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Brauner zum Start des Lehrjahres: „Wir kümmern uns um alle Jugendlichen“
waff-Kümmernummer hilft bei allen Fragen zu Lehre und Beruf
Utl.: waff-Kümmernummer hilft bei allen Fragen zu Lehre und Beruf =
Wien (OTS) - Anfang September beginnt nicht nur das neue Schuljahr
sondern auch ein neues Lehrjahr. Jährlich entscheiden sich rund 5.000
jungen WienerInnen nach der Pflichtschule für eine Lehrausbildung.
Das sind 30 Prozent der rund 16.700 Jugendlichen, die pro Jahr die
Pflichtschule beenden.
„Eine gute Berufsausbildung ist heute das Um und Auf für eine
erfolgreiche Berufslaufbahn und damit für ein Einkommen, von dem man
leben kann,“ weiß Wirtschafts- und Finanzstadträtin Renate Brauner.
„Deswegen ist es mir ganz wichtig, dass alle jungen Wienerinnen und
Wiener die gleiche Chance auf einen guten Start in den Beruf haben.
Mit der Wiener Ausbildungsgarantie stellen wir sicher, dass alle, die
eine Lehre machen wollen, auch einen Ausbildungsplatz bekommen,“
unterstreicht die Stadträtin.
Brauner: „70 Mio. Euro von Bund und Stadt für eine sichere
Lehrausbildung von jährlich 4.000 Jugendlichen, die sonst ohne
Lehrstelle wären“
Fakt ist: Die Lücke zwischen lehrstellensuchenden Jugendlichen und
Betrieben, die ausbilden, klafft nach wie vor auseinander. Brauner:
„Für die Ausbildung von jährlich rund 4.000 Jugendlichen, die sonst
keine Lehrstelle hätten, nehmen Bund und Stadt Wien allein im
aktuellen Ausbildungsjahr daher über 70 Mio. Euro in die Hand.“ Im
Herbst beginnen fast 1.000 Jugendliche ihr erstes Lehrjahr in einer
sogenannten überbetrieblichen Lehrwerkstätte. Ziel ist es, dass die
Jugendlichen von dort auf eine reguläre Lehrstelle in einem Betrieb
wechseln. Sie können in der überbetrieblichen Lehrwerkstätte aber
auch die gesamte Lehrausbildung absolvieren.
Mit der von waff und Sozialministeriumservice finanzierten
spacelab – Produktionsschule Wien werden außerdem jährlich rund 1.000
Jugendliche unterstützt, die es schwer haben, am Arbeitsmarkt
überhaupt Fuß zu fassen, zum Beispiel weil sie Schule oder Lehre
abgebrochen haben.
Jugendarbeitslosigkeit erfolgreich eingedämmt – Rückgang bei
den 15- bis 19-Jährigen um 21,4 Prozent
„Dank der Wiener Ausbildungsgarantie und ihren umfassenden
Unterstützungsangeboten, die wir kontinuierlich ausbauen, konnte der
Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit jedenfalls erfolgreich eingedämmt
werden,“ betont die Stadträtin.
So ist im Jahr 2016 die Jugendarbeitslosigkeit bei den 15- bis
19-Jährigen um 5,3 Prozent (-122) auf 2.166 Jugendliche im Vergleich
zu 2015 zurückgegangen. Bei den 15 bis 24 Jährigen war es ein Minus
von 2,2 Prozent (-325) auf 14.301 Jugendliche im Vergleich zu 2015.
Die Juli Arbeitsmarktdaten verdeutlichen einmal mehr diese
positive Entwicklung: Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres
ging die Zahl der arbeitslosen 15- bis 19-Jährigen um 21,4 Prozent
(-418) auf 1.536 Jugendliche zurück, die der 15- bis 24-Jährigen um
10,7 Prozent (-1.419) auf 11.839 Jugendliche.
Mit der Kümmer Nummer 0800 20 20 22 rasch zum richtigen
Angebot rund um Ausbildung, Lehre und Beruf
Gerade jetzt zum Anfang des Schul- bzw. Lehrjahres, ist aber auch
oft guter Rat teuer. „Damit man leicht und unkompliziert zu jenen
Unterstützungsangeboten kommt, die wirklich weiterhelfen, haben wir
mit der Kümmer Nummer für Lehre und Beruf ein bewährtes top
Serviceangebot zur Verfügung“, unterstreicht Brauner.
Unter 0800 20 20 22 hilft das Team der Kümmer Nummer Jugendlichen,
Eltern, Angehörigen und LehrerInnen bei allen Fragen rund um Lehre
und Beruf. So wenden sich etwa viele Jugendliche an die Kümmer
Nummer, weil sie nach einer Lehrstelle oder einem Ausbildungsplatz
suchen. Jugendliche, die schon in der Lehre sind, kontaktieren die
ExpertInnen dort, wenn es Probleme z.B. mit KollegInnen, dem Chef,
oder auch in der Berufsschule gibt oder ihnen schlicht und einfach
der Lehrberuf nicht gefällt und sie wechseln wollen. Aber auch
Jugendliche, die in der Schule sind und z.B. die Schule schmeißen
wollen oder auch schon abgebrochen haben, holen sich bei der Kümmer
Nummer Rat. Die BeraterInnen der Kümmer Nummer kennen das gesamte
Unterstützungsangebot in Wien und verweisen dann an die richtige
Adresse weiter, wo Jugendliche andocken können. Jährlich wenden sich
rund 1.000 AnruferInnen an die spezielle Hotline. Die Beratung an der
Kümmer-Nummer ist anonym und kostenlos. Infos gibt es auch unter
https://www.facebook.com/kuemmernummer
Brauner: „Mir ist es ein ganz besonders wichtiges Anliegen, dass
Jugendliche einen über die Pflichtschule hinausgehenden
Bildungsabschluss schaffen. Das verbessert ihre Chancen am
Arbeitsmarkt ganz erheblich. Außerdem braucht der Wirtschaftsstandort
Wien für eine erfolgreiche Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte.“ Im
Hinblick darauf verweist die Stadträtin auch auf die Bedeutung des
Bundesgesetzes zur „Ausbildung bis 18“. „Entscheidend ist dabei, dass
den Jugendlichen ein qualitativ hochwertiges Angebot zur Verfügung
gestellt wird. Wien wird in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit
jedenfalls keinen Millimeter nachlassen. Wien steht ohne Wenn und
Aber zur Ausbildungsgarantie. Wir kümmern uns um alle und lassen
niemanden im Stich“, so Brauner abschließend.
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