- 29.08.2017, 11:36:42
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Mobile Polizei Kommunikation
Innenminister Sobotka präsentierte Smartphones und Tablets für Österreichs Polizei
Utl.: Innenminister Sobotka präsentierte Smartphones und Tablets für
Österreichs Polizei =
Wien (OTS) - Bis Ende 2019 sollen jede Polizistin und jeder Polizist
ein Dienst-Smartphone erhalten und jede Dienststelle mit mindestens
einem Tablet ausgestattet werden. Apps, die speziell für den
Polizeidienst entwickelt werden, sollen den Beamten jederzeit und
ortsungebunden Zugriff auf die wichtigsten Datenbanken sichern. Über
einen dienstlichen Messenger können Dateien und Fotos versandt und
ausgetauscht werden. Gemeinsam mit den bei Einsätzen weiterhin als
Hauptkommunikationsmittel verwendeten Funkgeräten sollen die mobilen
Geräte und Anwendungen auch den Informationsfluss zwischen den
Einsatzkräften und der Einsatzleitung verbessern.
Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka und der Generaldirektor für die
öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler präsentierten am
29. August 2017 im Innenministerium die Smartphones, Tablets und
Polizei-Apps.
Da die Hauptarbeit der Polizei auf der Straße stattfindet, wurden
bisher Anfragen via Funk oder Telefon an die Leitstellen gestellt
oder die Funkstreifen mussten dafür ihre Polizeidienststellen
aufsuchen. Die Abfragen über „Mobiler Polizei-Kommunikation“ (MPK)
ermöglichen eine Abfrage vor Ort und schneller verfügbare
Informationen am Einsatzort.
„Die Polizistinnen und Polizisten in Österreich leisten täglich
Großartiges für die Sicherheit der Menschen im Land. Die mobile
Polizei-Kommunikation wird unsere Polizistinnen und Polizisten darin
noch weiter unterstützen“, erklärte Innenminister Sobotka. „Die
dienstlichen Smartphones, Tablets und Apps bringen Vorteile für die
Bürgerinnen und Bürger, für die Polizistinnen und Polizisten sowie
für die Polizei als Organisation. Unterm Strich wird mehr Polizei auf
der Straße sein, sie wird mehr Erfolg in der Kriminalitätsbekämpfung
haben und damit mehr Sicherheit sowie eine erhebliche Zeitersparnis
für die Beamtinnen und Beamten und damit auch für die Bürgerinnen und
Bürger bringen.“
„Österreich befindet sich damit im europäischen Spitzenfeld.
Innerhalb Europas beschäftigen sich derzeit alle
Polizei-Organisationen mit ähnlichen Fragen der mobilen polizeilichen
Kommunikation“, erklärt Generaldirektor Konrad Kogler. Experten des
Innenministeriums haben Polizeiorganisationen in den Niederlanden,
der Schweiz, Deutschland sowie den USA besucht und sich bestehende
oder in Probe befindliche Kommunikationssysteme angesehen.“ „Um
professionell und rasch agieren zu können, braucht die Polizei die
gleichen Kommunikationsmittel, wie sie die Bürgerinnen und Bürger
verwenden. Deshalb ist die mobile Polizei-Kommunikation eine wichtige
Grundlage für die weitere Professionalisierung der Polizei.“
Applikationen – Mobile-Device-Management
Die Datensicherheit hat oberste Priorität. Mit dem
„Mobile-Device-Management“ werden unter anderem Berechtigungen,
Benutzerprofile sowie Geräte- und App-Verwaltung zentral gesteuert.
Damit wird garantiert, dass dienstliche Daten vor dem Zugriff durch
Unbefugte geschützt werden. Die Übertragung erfolgt über moderne
Verschlüsselungen wie auch die Trennung zwischen öffentlichen und
dienstlichen Apps. Alle mit dienstlichen Apps erzeugten Daten
(Bilder, Notizen usw.) werden auf zentralen BMI-Servern abgelegt und
stehen den Bediensteten auch auf ihrem Büro-Computer zur Verfügung.
Fotos, die privat aufgenommen werden, bleiben lediglich auf dem
Gerät.
Auf den Geräten ist die App „MPK-Abfragen“ installiert, die an die
interne Abfrage-Plattform (IAP) angebunden ist, die Abfragen wie
beispielsweise die Personenfahndung oder Kfz- Fahndung ermöglicht.
Das sorgt für mehr Sicherheit und Handlungsfreiheit.
Ein weiteres Kernstück der Polizei-Smartphones ist der
Polizei-Messenger zum Versenden von Dateien und Fotos sowie zur
Kommunikation innerhalb einer Chatgruppe.
Smartphones und Tablets
Bei den Smartphones handelt es sich um „iPhone 7“- Handys, mit 32 GB
Speichervolumen und Rundumseitenrahmen sowie Panzerfolie
ausgestattet. Bei den Tablets handelt es sich um „iPads“ mit
ebenfalls 32 GB Speichervolumen, verstärkten Schutzhüllen und
Panzerfolie. Die Smartphones und Tablets werden in einer 36 Monate
Leasingvariante und einem „Managed Service“ angeschafft. Der Rollout
und die Verwaltung der Geräte erfolgt durch „A1“, die Smartphones und
Tablets gehen direkt vom Anbieter an den Nutzer, da nach Auslieferung
keine weitere Programmierung nötig ist. Während des Rollouts wird
eine Support-Hotline installiert.
Am 4. September 2017 beginnt die Ausgabe der ersten Smartphones und
Tablets. Anfänglich werden alle Funktionsträger der Initiative
„Gemeinsam.Sicher in Österreich“ ausgestattet. Die Tablets sollen in
allen Dienststellen allen Bediensteten zur Verfügung stehen. Bis
Ende August 2018 wird ein Drittel der Polizistinnen und Polizisten
mit den Smartphones ausgestattet sein. Ende 2019 wird jede Polizistin
und jeder Polizist in Österreich über ein dienstliches Smartphone
verfügen.
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