ORF III am „Kulturdienstag“: „Erbe Österreich“ mit „Österreich Damals: Unsere Sexualität“

Außerdem: „Mythos Geschichte“ erkundet Wien mit zwei Ausgaben „Vieler Herren Häuser“ und „Wien – Stadt der Liebe“

Wien (OTS) - Am „Kulturdienstag“, dem 29. August 2017, befasst sich „Erbe Österreich“ in der ORF-III-Dokumentation „Österreich Damals:
Unsere Sexualität“ (20.15 Uhr) mit dem sexuellen Verhalten unserer Vorfahren. Wie schafften diese es eigentlich, angesichts prüder Moral und eingefahrener Geschlechterbilder, sich zu vermehren? Regisseurin Patrice Fuchs geht der Frage auf den Grund und widmet sich der körperlichen Liebe und ihrer Entwicklung in den vergangenen Jahrhunderten. Überhaupt war Sexualität stets männerdominiert und auch die Kirche hatte so einiges mitzureden. So verbot diese nicht nur den außerehelichen Verkehr, sondern regelte sogar den ehelichen. Und dann kam Sigmund Freud und machte den ersten Schritt der Enttabuisierung. Anschließend begibt sich „Mythos Geschichte“ an die schönsten Plätze Wiens und zeigt zuerst zwei Ausgaben der ersten Staffel der Reihe „Vieler Herren Häuser“ mit Kunstkenner Karl Hohenlohe. Die fünfteilige Staffel zwei startet bereits am 5. September in ORF III.

Erster Stopp ist „Der Palast des Walzerkönigs“ (21.05 Uhr), genauer gesagt das elegante Palais Coburg im ersten Wiener Gemeindebezirk. Es zählt zu den bleibenden historischen Wunden, dass ausgerechnet der Wiener Walzerkönig Johann Strauss auf dem Papier als deutscher, beziehungsweise Coburger, Staatsbürger starb. Strauss war der Familie Coburg zeitlebens in Freundschaft verbunden, weilte immer wieder im Palais an der Ringstraße und widmete dieser auch so manche Komposition. Günter Kaindlstorfer zeichnet die Geschichte des Wiener Palais nach, ohne dabei die Lebenslinie Johann Strauss‘ außer Acht zu lassen. Den „Glanz des alten Adels“ (21.55 Uhr) verkörpern anschließend die Palais Kinsky, Ferstel und Batthyány. Sie erzählen vom hochadeligen Leben in Wien quer durch die Jahrhunderte. Karl Hohenlohe begibt sich unter der Regie von Franz Riess auf einen Streifzug durch ihre faszinierende Geschichte. Der Abend schließt mit „Wien – Stadt der Liebe“ (22.40 Uhr) von Stefan Wolner. Wien zählte im 19. Jahrhundert zu den modernsten und größten Städten der Welt. Entsprechend fortschrittlich ging es auch hier in Sachen Liebe und Romantik zu. Der Spittelberg war verschrien für sein frequentiertes Angebot an Prostitution, auch an den Basteitoren boten Frauen ihre Dienste gegen Geld an. Und sogar der Wiener Kongress entpuppte sich als wahrer Jackpot für das Liebesgeschäft.

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