• 25.08.2017, 10:22:16
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  • OTS0032

EANS-News: Oberbank AG / Halbjahresergebnis 2017

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Halbjahresergebnis

Linz - Bilanzsumme der Oberbank übersteigt erstmals die 20. Mrd. Euro -
Grenze!

Deutliche Zuwächse bei den Kundenkrediten und den Kundeneinlagen haben die
Bilanzsumme der Oberbank um 7,1% / 1,3 Mrd. Euro auf 20.046,4 Mio. Euro steigen
lassen. Damit setzt sich laut Generaldirektor Franz Gasselsberger der Trend
fort, dass die Oberbank klar stärker wächst als der österreichische
Gesamtmarkt.

Zweistelliger Ergebniszuwachs vor und nach Steuern Die Oberbank hat im 1.
Halbjahr 2017 den Überschuss vor Steuern (+ 17,5% auf 123,1 Mio. Euro) und nach
Steuern (+ 15,6% auf 101,6 Mio. Euro) klar gesteigert.

Sehr gutes Zinsergebnis trotz EZB-Nullzinspolitik Das operative Zinsergebnis
stieg wegen des deutlich höheren Kreditvolumens um 2,5% auf 156,7 Mio. Euro,
das Equity-Ergebnis um 28,9 % auf 29,5 Mio. Euro. Das gesamte Zinsergebnis
wuchs um 6,0% auf 186,1 Mio. an.

Kreditrisiko weiter besonders günstig Trotz einer umsichtigen Vorsorgepolitik
waren zuletzt mehr Vorsorgen aufzulösen als neu zu bilden. Damit ergab sich aus
den Risikovorsorgen ein Ertrag von + 2,0 Mio. Euro, nach 17,2 Mio. Euro Aufwand
im 1. Halbjahr 2016.

Dienstleistungsgeschäft deutlich verbessert, Provisionen + 7,0% Das
Provisionsergebnis stieg um 7,0% auf 69,0 Mio. Euro. Die Zahlungsverkehrs-
Provisionen stiegen um 5,7% auf 24,7 Mio. Euro, die WP-Provisionen um 10,9% auf
22,0 Mio. Euro, die Kreditprovisionen um 3,4% auf 13,2 Mio. Euro.

Konsequente Kostenpolitik, hervorragende Cost-income-ratio Der
Verwaltungsaufwand war im 1. Halbjahr 2017 mit 127,1 Mio. Euro um 3,1%
niedriger als im Vorjahr (Personalaufwand unverändert 77,1 Mio., Sachaufwand
43,9 Mio. Euro / - 8,6%, Abschreibungen 6,1 Mio. Euro / - 2,5%). Daraus
resultierte eine besonders günstige Cost-income-ratio von 51,2%.

Als Gründe für den erneuten Erfolg führte Gasselsberger mehrere Punkte an.

Ungebrochen starkes Kreditwachstum Das Kreditvolumen wuchs seit Mitte 2016 um
6,9% auf 14,3 Mrd. Euro überdurchschnittlich stark. Damit entwickelt sich die
Oberbank beim Kreditvolumen weiter besser als der österreichische Gesamtmarkt
und der Euroraum.

Kommerzkredite + 7,1%, Investitionsfinanzierungen + 8,4%! Die Kommerzkredite
stiegen um 7,1% auf 11.385 Mio. Euro besonders deutlich an
(Investitionsfinanzierungen 8.169 Mio. Euro / + 8,4%,
Betriebsmittelfinanzierungen 3.216 Mio. Euro / + 3,9%). Als Gründe dafür nannte
Gasselsberger die Zuwächse in der Investitionsförderung (+ 17%) und der
Exportfinanzierung (+ 21%).

Privatkredite + 6,1%, Wachstum klar stärker als im Markt Zum Wachstum der
Privatkredite um 6,1% auf 2.951 Mio. Euro trugen in erster Linie die
Wohnbaufinanzierungen mit einem Anstieg um 6,7% auf 2.647 Mio. Euro bei.

Signifikanter Anstieg der betreuten Kundengelder Die Kunden vertrauen der
Oberbank Vermögen von 27,1 Mrd. Euro an (+ 6,9% oder 1,75 Mrd. Euro). Die
Primäreinlagen sind um 4,1% auf 13,2 Mrd. Euro gestiegen, die Wertpapiere auf
den Kundendepots um 9,7% auf 13,9 Mrd. Euro.

Aktuelle Themen abseits des Tagesgeschäftes

"Lob" für die derzeitige Regierung Als besonders wichtige Leistungen der
jetzigen Bundesregierung bezeichnete Franz Gasselsberger die österreichischen
Bemühungen um Erleichterungen bei der Bankenregulierung (für kleine und
mittelgroße Banken), die Abschaffung der Bankenabgabe und die stärkere
Förderung der Mitarbeiterbeteiligung

30. August 2017: Eröffnung der erweiterten Oberbank-Zentrale in Linz Von
    Oktober 2014 bis März 2017 hat die Oberbank in die Erweiterung ihrer
    Zentrale an der Linzer Donaulände knapp 70 Mio. Euro investiert und 23.000
    m2 Nutzfläche und 270 Parkplätze errichtet. Fotos zum Erweiterungsbau
    stehen unter https://www.oberbank.at/pressefotos zur Verfügung.

Umgang mit OGH-Urteil (Negativzinsen, Rückvergütung) Bei der Oberbank ist die
Rückvergütung bereits angelaufen. Die Umstellung der Berechnung auf die laut
OGH korrekte Verzinsung erfolgte per 1.7.2017 und die Kunden wurden von der
Rückerstattung verständigt, die bis Jahresende erfolgt. Betroffen sind bei der
Oberbank ca. 23.000 Kreditnehmer mit einem Kreditvolumen von 1,3 Mrd. Euro. Der
Rückvergütungsbetrag beträgt ca. 6,3 Mio. Euro, dafür wurde bereits vollständig
vorgesorgt.

Rahmenabkommen mit dem Iran Die Oberbank verhandelt seit eineinhalb Jahren über
ein Rahmenabkommen für Kontrollbank-gedeckte Finanzierungen. Nach zahlreichen
Gesprächen bei einer Iran-Reise im März 2017 und weiteren Gesprächen vor Ort im
Juni 2017 wurden zuletzt abschließende Details des Abkommens ausverhandelt, im
September oder Oktober werden iranische Bankenvertreter zur
Vertragsunterzeichnung in Linz erwartet.

Ausblick für das Gesamtjahr 2017 insgesamt positiv

Die Konjunktur hat sich zuletzt besser entwickelt als erwartet, dennoch sieht
Gasselsberger in einigen Bereichen Unsicherheiten: Die US-Konjunktur birgt
wenig Potential für positive Überraschungen, Europas Unternehmen werden vom
starken Euro belastet und 2018 sind deutlich geringe Anleihekäufe der EZB zu
erwarten.

In diesem Umfeld agiert die Oberbank weiterhin offensiv: Beim Kreditvolumen ist
ein einen Anstieg um rund 800 Mio. Euro budgetiert, in erster Linie bei den
Investitions- und Wohnbaufinanzierungen, bei den betreuten Kundenvermögen
werden ebenfalls Zuwächse erwartet. Der Weg des organischen Wachstums wird 2017
fortgesetzt, mit je zwei Filialgründungen in Wien und Prag und vier in Ungarn.
Beim Ergebnis soll der herausragende Wert des Vorjahres wieder erreicht oder
sogar leicht übertroffen werden.

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent:    Oberbank AG Untere Donaulände 28 A-4020 Linz
Telefon:     +43(0)732/78 02-0
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Börsen:      Wien
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