• 19.08.2017, 18:46:32
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  • OTS0028

Strache legt in ÖSTERREICH in Silberstein-Affäre nach: "Kern muss Konsequenzen ziehen, wenn Vorwürfe wahr sind."

FPÖ-Chef im Interview: Verbindungen Silberstein - Gusenbauer - Kern untersuchen

Utl.: FPÖ-Chef im Interview: Verbindungen Silberstein - Gusenbauer -
Kern untersuchen =

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntagsausgabe der Tageszeitung
ÖSTERREICH findet FPÖ-Chef Heinz Christian Strache in Sachen
Silberstein starke Worte. Sein Generalsekretär Herbert Kickl hatte
bereits den Rücktritt von Bundeskanzler Christian Kern gefordert,
Strache legt jetzt nach: "Herr Kern ist Bundeskanzler. Wie kann es
sein, dass Personen wie Silberstein, die offenbar Teil eines
internationalen kriminellen Netzwerks von Multimillionären sind, im
Machtzentrum der Republik ein- und ausgehen? Wenn sich die
schwerwiegenden Vorwürfe gegen ihn bestätigen, muss Kern die
Konsequenzen ziehen."

Strache fordert eine lückenlose Aufklärung der Verbindungen
Silbersteins in Österreich: "In anderen Ländern haben Silberstein und
andere laut Behörden-Vorwürfen bewusst politische Machthaber
bestochen. Sie haben sich Politiker gekauft und gehalten und damit
Profite gemacht. Es muss untersucht werden, ob es solche Verbindungen
zwischen Geschäft, Regierung und Politik nicht auch in Österreich
gegeben hat."

Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sei "ein Teil dieses
Netzwerks": "Und zugleich ist er ein enger Berater Kerns. schwer
vorzustellen, dass die beiden bei ihren Treffen nur über das Wetter
geredet haben."

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