• 18.08.2017, 11:23:39
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ORF III am Wochenende: „Der Zweite Weltkrieg in Farbe“, Operettentag und „Vogelhändler“ von den Seefestspielen Mörbisch

Außerdem: Ein Sonntag im Zeichen der Operette in „Erlebnis Bühne Spezial“ u. a. mit „Die Csárdásfürstin“, „Gräfin Mariza“, „Die Fledermaus“

Utl.: Außerdem: Ein Sonntag im Zeichen der Operette in „Erlebnis
Bühne Spezial“ u. a. mit „Die Csárdásfürstin“, „Gräfin
Mariza“, „Die Fledermaus“ =

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information mit einem vielfältigen
Programm am Wochenende: Am Samstag, dem 19. August 2017, startet in
der „zeit.geschichte“ die 13-teilige Dokumentarreihe „Der Zweite
Weltkrieg in Farbe“ mit seltenen Farb-Videoaufnahmen, die das
Kriegsgeschehen in noch nie dagewesener Intensität porträtieren.
Sonntag, den 20. August, erklärt ORF III anlässlich des 60. Jubiläums
der Seefestspiele Mörbisch zum Operettentag: Ab 8.40 Uhr sind
ganztags die größten Klassiker der Operettengeschichte zu sehen, im
Hauptabend folgt die Ausstrahlung des „Vogelhändlers“ von den
diesjährigen Seefestspielen.

Samstag, 19. August: „zeit.geschichte“ mit drei Ausgaben „Der Zweite
Weltkrieg in Farbe“ mit „Ein Sturm zeiht auf (20.15 Uhr),
„Blitzkrieg“ (21.10 Uhr) und „England schlägt zurück“ (22.00 Uhr)

Ab Samstag, dem 19. August, zeigt die „zeit.geschichte“ erstmals alle
13 Teile der Dokumentarreihe „Der Zweite Weltkrieg in Farbe“ an
jeweils vier Abenden in drei bzw. vier aufeinanderfolgenden Ausgaben.
Auftakt bildet die Dokumentation „Ein Sturm zieht auf“ (20.15 Uhr).
Am 1. September 1939 ist der furchtbarste Krieg, der jemals in Europa
wüten soll, ausgebrochen. Sein Auslöser war der Einfall der deutschen
Truppen in Polen, nur sechs Jahre später kostete er mehr als 70
Millionen Menschen das Leben. Und das, obwohl 20 Jahre zuvor die
Menschen das Ende eines anderen Krieges gefeiert und sich geschworen
hatten, so etwas nie wieder geschehen zu lassen. Die erste Doku des
Abends zeigt die Hoffnungen einer ganzen Generation und wie schnell
diese wieder ausgelöscht wurden. Denn durch das wirtschaftliche
Chaos, das der Erste Weltkrieg hinterlassen hatte, war es
machthungrigen Diktatoren wie Hitler und Mussolini ein Leichtes,
ihren politischen Aufstieg zu verwirklichen. Hitlers Wehrmacht
benötigte schließlich nur vier Wochen, um Polen einzunehmen – und das
mit einer Kriegsführung, die Mittelpunkt der zweiten Dokumentation
„Blitzkrieg“ (21.10 Uhr) ist. Essenziell für die Schlagkraft Hitlers
waren neben zahlenmäßiger Überlegenheit die Panzer und Flugzeuge, die
zum Einsatz kamen. Diese setzte er auch gegen die Alliierten ein, und
obwohl die Deutsche Wehrmacht diesmal eindeutig unterlegen war, war
das Ergebnis nach vier Wochen verheerend. Die britische Armee war vom
gesamten europäischen Festland vertrieben, und Frankreich fiel völlig
unter deutsche Besatzung. Doch so sollte es nicht bleiben, denn die
abschließende Dokumentation verrät „England schlägt zurück“ (22.00
Uhr). Nur Großbritannien entging, anders als Dänemark, Norwegen, die
Niederlande, Belgien und Frankreich, knapp seiner Eingliederung in
das Dritte Reich. Mit Winston Churchill gewann England ein
Staatsoberhaupt, das Hitler sowohl an Einfallsreichtum als auch an
Zielstrebigkeit zumindest ebenbürtig war. Außerdem verfügte die
britische Insel über wichtige Neuerungen wie die Entzifferung des
deutschen Enigma-Codes, was eine wichtige Rolle in der Luftschlacht
um England einnahm.

Sonntag, 20. August: „Erlebnis Bühne Spezial“ zum Operettentag mit
„Fidelio“ (8.40 Uhr), „Gasparone“ (10.10 Uhr), „Eine Nacht in
Venedig“ (11.50 Uhr), „Die Csárdásfürstin“ (14.10 Uhr), „Gräfin
Mariza“ (15.50 Uhr), „Die Fledermaus“ (17.35 Uhr),
„Jedermann/Jedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (19.30 Uhr),
„Revue mit Dirndl und Lederhose – Der Vogelhändler in Mörbisch“
(19.50 Uhr) und „Der Vogelhändler – Seefestspiele Mörbisch 2017“
(20.15 Uhr)

Die Seefestspiele Mörbisch feiern ihr 60-Jahr-Jubiläum – ORF III
gratuliert mit einem ganzen Tag im Zeichen der Operette. Bereits ab
8.45 Uhr zeigt „Erlebnis Bühne Spezial“ die größten
Operettenklassiker, beginnend mit dem Opernfilm „Fidelio“ (8.40 Uhr).
Danach folgt die Operette „Gasparone“ (10.10 Uhr) aus dem Jahr 1956
mit Bert Fortell. „Eine Nacht in Venedig“ (11.50 Uhr) von Johann
Strauß setzt den Operettentag fort, anschließend steht „Die
Csárdásfürstin“ (14.10 Uhr) mit der hochkarätigen Besetzung um
Johannes Heesters, Marika Rökk und Franz Schafheitlin auf dem
Programm. Die Operetten „Gräfin Mariza“ (15.50 Uhr) mit Rudolf
Schock, Christine Görner und Gunther Philipp sowie die legendäre
„Fledermaus“ (17.35 Uhr) mit Peter Alexander, Marianne Koch und Hans
Moser leiten zum Vorabend über. Die fünfte Ausgabe des Salzburger
Festspielmagazins „Jedermann/Jedefrau“ (19.30 Uhr) begleitet dieses
Mal die neue Buhlschaft Stefanie Reinsperger auf einer Erkundungstour
durch Salzburg. Außerdem ist Publikumsliebling Rolando Villazón zu
Gast und spricht von seiner zukünftigen Aufgabe als Intendant der
Mozartwoche. Zurück zur Operette und gleichzeitig in das
Operetten-Mekka Mörbisch geht es mit der neuen Dokumentation „Revue
mit Dirndl und Lederhose – Der Vogelhändler in Mörbisch“ (19.50 Uhr).
Die Neuinszenierung von Carl Zellers Operettenklassiker ist gespickt
mit einigen Operettenhits wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“. Die
Kulisse entzückt mit einem himmelblauen Wolkenkuckucksheim und bunten
Kostümen. Gabriele Schiller zeigt die Entstehung der Produktion, von
den ersten Proben bis zur Premiere. Anschließend präsentiert
„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ das Highlight des Operettentages,
den „Vogelhändler“ (20.15 Uhr) von den Seefestspielen Mörbisch 2017.
Offiziell will Kurfürst August nach Kreuzlingen zur Wildschweinjagd
reisen. In Wirklichkeit aber genießt er das lasterhafte Nachtleben
von Paris, der junge Graf Stanislaus nimmt indes seine Stelle ein.
Als die hübsche Christel beim falschen Kurfürsten um eine Anstellung
für ihren Vogelhändler Adam ansucht, ahnt sie aber schnell von dem
Schwindel. Es dirigiert Gerrit Prießnitz, es singen und spielen Paul
Schweinester, Sieglinde Feldhofer, Cornelia Zink, Dagmar
Schellenberger, Horst Lamnek und Gerhard Ernst.

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