Erstmals in ORF III: alle 13 Teile der faszinierenden „zeit.geschichte“-Dokureihe „Der zweite Weltkrieg in Farbe“

Wien (OTS) - Zerbombte Häuser, marschierende Soldaten, Hitler im Reichstagsgebäude – Bilder wie diese kennt man aus unzähligen Dokumentationen – meist allerdings nur in Schwarz-Weiß. Die „zeit.geschichte“ präsentiert ab Samstag, dem 19. August 2017, in ORF III Kultur und Information erstmals alle 13 Teile der faszinierenden Dokumentarreihe „Der Zweite Weltkrieg in Farbe“, an jeweils vier Abenden in drei bzw. vier aufeinanderfolgenden Ausgaben. Vom Einfall der deutschen Truppen in Polen 1939 bis zur Kapitulation der deutschen Wehrmacht zeigen die Dokumentationen chronologisch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs aus einer neuen Perspektive. Die Rolle Mussolinis und der italienische Parallelkrieg sind ebenso Thema dieser Reihe wie die Auseinandersetzung der Amerikaner mit den Japanern. Die Farbaufnahmen überwinden die zeitliche Distanz und rekapitulieren die Ereignisse nach 1938 in noch nie dagewesener Qualität und Intensität.

Den Auftakt macht am Samstag, dem 19. August, im Hauptabend „Ein Sturm zieht auf“ (20.15 Uhr), beginnend mit dem Auslöser des furchtbarsten Kriegs, der jemals in Europa gewütet hat – dem Einfall der deutschen Truppen in Polen am 1. September 1939. Als der Krieg sechs Jahre später endete, hatte er mehr als 70 Millionen Menschen das Leben gekostet. Nur 20 Jahre davor hatte man in Großbritannien, Frankreich und den Vereinten Nationen das Ende eines anderen Weltkriegs gefeiert. Ein weiterer schien nach dem überstandenen Schrecken unvorstellbar. Das politische und wirtschaftliche Chaos des Ersten Weltkriegs ermöglichte es jedoch, dass Diktatoren wie Adolf Hitler oder Benito Mussolini zunehmend an Einfluss gewinnen konnten. „Blitzkrieg“ (21.10 Uhr) thematisiert gleich darauf die neuartige Kriegsführung der deutschen Truppen beim Einmarsch in Polen – den Blitzkrieg. Hitlers Wehrmacht benötigte nur vier Wochen, um Polen einzunehmen. Die polnischen Truppen waren den deutschen nicht nur zahlenmäßig, sondern auch technisch weit unterlegen. Nach dem unbestreitbaren Erfolg seines Feldzugs in Polen, war Hitler darauf erpicht, dieses Prinzip auch gegen andere Feinde einzusetzen. So erklärte er kurz darauf Frankreich und England den Krieg. Dieses Mal waren es die deutschen Truppen, die eigentlich klar unterlegen waren, aber in der Luft hatte Hitler die größere Flotte. Die Kämpfe im Mai 1940 dauerten lediglich vier Wochen, die Folgen waren verheerend. Den Abend schließt „England schlägt zurück“ (22.05 Uhr) mit einem Einblick in die außenpolitischen Probleme des Dritten Reichs. Ende Juni 1940 wurde fast ganz Westeuropa von Adolf Hitler besiegt oder war mit ihm verbündet. Nur Großbritannien entging knapp einer Eingliederung. Aus Sicht der triumphierenden Deutschen stellte England dennoch kein Risiko mehr dar. Damit unterschätzte Hitler seinen Gegner jedoch gewaltig, denn mit Winston Churchill hatte die britische Insel ein Staatsoberhaupt gewonnen, das Hitler sowohl in Erfindungsreichtum als auch in Zielstrebigkeit zumindest ebenbürtig war. Mit einer ausgerüsteten Kriegsflotte und einigen der am weitesten entwickelten Kampfflugzeuge dieser Zeit sagte England dem Dritten Reich den Kampf an.

Die weiteren Folgen im Überblick:

Samstag, 26. August, 20.15 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Unternehmen Barbarossa

21.10 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Japan und der Pazifikkrieg

22.05 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Italiens Parallelkrieg

23.00 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Das Blatt wendet sich

Samstag, 2. September, 20.15 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Die sowjetische Dampfwalze

21.10 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Operation Overlord

22.05 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Vormarsch der Alliierten

Samstag, 9. September, 20.15 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Der Sieg in Europa

21.10 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Der Kampf im Pazifik

22.05 Uhr
Der Zweite Weltkrieg in Farbe – Der Sieg im Pazifik

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