Lunacek: „Mit Klimawandel-Leugner Taschner treibt Kurz seine Klima-Ignoranz auf die Spitze“

VP-Kandidatenkür ist Verhöhnung der Opfer des Klimawandels

Wien (OTS) -

Österreich ist Klimaschutz-Schlusslicht. Verantwortung dafür trägt die österreichische Bundesregierung, zuvorderst Bundeskanzler Kern und VP-Chef, Außen- und Europaminister Kurz. Dieser hat auf europäischer und österreichischer Ebene noch keine einzige Initiative in Richtung einer Klima- und Energiestrategie gezeigt. Jetzt auch noch den deklarierten Klimawandel-Leugner Rudolf Taschner als Kandidat für den ÖVP-Wissenschaftssprecher zu nominieren, ist eine Verhöhnung der Opfer des Klimawandels. Mit diesem Kandidaten treibt Kurz seine Klima-Ignoranz auf die Spitze.

Hitzewellen, Dürre, Unwetter, Hochwasser, Überflutungen, Schlamm- und Gerölllawinen… – die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Österreich evident. Alle diese Fakten verleugnet Taschner als „Klimawandelwahn“, als „CO2-Alarmismus“ und „Scheinproblem“.

Österreich hat die einmalige Chance im Rahmen der Umsetzung des Pariser-Klimavertrags zum Klima-Weltmeister aufzusteigen. Wir haben genügend erneuerbare Ressourcen und technisches Know how, um eine einzigartige Innovationskraft in Bewegung zu setzen. Das schafft tausende neue Arbeitsplätze. Dazu braucht es Mut und Überzeugungskraft. Die Hofierung eines Klimawandel-Leugners ist hier das denkbar schlechteste Signal“, sagt die Grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek im Anschluss an ihre heutige Pressekonferenz zum Thema „Grüne Wege aus der Klimakrise“ und Kurz' Bekanntgabe des VP-Kandidaten Rudolf Taschner.  

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