- 08.08.2017, 12:00:08
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Ein Jahr Hilfsmittelpool für Kindergartenkinder
LR Schwarz: Kinder mit Behinderungen bestmöglich und schon in frühem Alter fördern
Utl.: LR Schwarz: Kinder mit Behinderungen bestmöglich und schon in
frühem Alter fördern =
St. Pölten (OTS/NLK) - Vor einem Jahr hat der NÖ Schul- und
Kindergartenfonds eine neue Förderung für den Ankauf technischer
Hilfsmittel für Kindergartenkinder mit Behinderung beschlossen.
Ankäufe von technischen Hilfsmitteln, die den Kindergartenbesuch von
sinnesbehinderten, körperbehinderten oder kommunikationsbehinderten
Kindern erleichtern, wurden seit Juli 2016 zu 100 Prozent gefördert.
Dazu zählen etwa Tonübertragungsanlagen (FM-Anlagen) für Kinder mit
Höreinschränkungen, Lupen- und Leuchtsysteme für Kinder mit
Sehbehinderungen oder spezielle Kommunikationsprogramme für Kinder,
die nur eingeschränkt oder gar nicht sprechen können.
„Mit dieser Förderung konnten wir bereits 30 Kinder in ihrem
Kindergartenalltag unterstützen. Mehr als 50 Prozent der Ankäufe
betraf Funkübertragungsanlagen, wodurch die Kommunikation zwischen
Kindergartenpersonal und Kindern mit Höreinschränkungen wesentlich
erleichtert werden kann. Aber auch Therapiestühle, Lesepulte und
spezielle Leuchten wurden angeschafft “, erklärt Bildungs-Landesrätin
Barbara Schwarz.
Für Schwarz sind derartige Unterstützungen für Kinder mit
Behinderungen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen besonders
wertvoll: „Wir haben bereits im Schulbereich beste Erfahrungen mit
dieser Form eines Hilfsmittelpools gemacht. Für den Schul- und
Kindergartenbereich zusammen stehen rund 150.000 Euro für die
Anschaffung von Geräten und Software zur Verfügung.“ Die
Vorgehensweise ist dabei ganz einfach: Die Geräte und Softwaretools
werden vom NÖ Medienzentrum angekauft und verwaltet, und je nach
Bedarf werden sie dann an Gemeinden als Erhalter von NÖ
Landeskindergärten verliehen.
„Es muss unser gemeinsames Ziel sein, im Zusammenspiel von Familien
und Bildungs- und Betreuungseinrichtungen jedes Kind an seine
größtmögliche Selbstständigkeit heranzuführen. Jedes Kind hat das
Recht auf die Ausschöpfung seiner Entwicklungsmöglichkeiten und auf
eine möglichst selbstbestimmte Lebensgestaltung. Wir von Seiten des
Landes Niederösterreich leisten hier sehr gerne einen Beitrag, indem
wir Bildungs- und Betreuungseinrichtungen auch technisch so
ausstatten, dass Kinder mit Einschränkungen bestmöglich gefördert
werden können“, so die Landesrätin.
Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus,
Telefon 02742/9005-12655, E-Mail [email protected]
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