• 04.08.2017, 12:03:00
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ORF III am Wochenende: Zwei „zeit.geschichte“-Abende mit den Schwerpunkten „Beatles“ und „Summer of Love“

Außerdem: „Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“ in „Erlebnis Bühne“, „Rote-Rüben-Risotto mit Kürbis“ bei „roadKITCHEN“

Utl.: Außerdem: „Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“
in „Erlebnis Bühne“, „Rote-Rüben-Risotto mit Kürbis“ bei
„roadKITCHEN“ =

Wien (OTS) - Am Wochenende wendet sich ORF III Kultur und Information
an zwei Abenden, sowohl am Samstag, dem 5. August, als auch am
Sonntag, dem 6. August 2017, der „zeit.geschichte“ zu und präsentiert
Dokumentationen zu den Beatles und zu 50 Jahren „Summer of Love“.
Außerdem widmet sich „Erlebnis Bühne“ am Sonntag einer der
bedeutendsten Operndivas unserer Zeiten: Anna Netrebko.

Samstag, 5. August 2017: „roadKITCHEN – Bauern kochen:
Rote-Rüben-Risotto mit Kürbis“ (18.15 Uhr), „zeit.geschichte“ mit
„Mordfall John Lennon“ (20.15 Uhr), „The Beatles – die Anfänge“
(21.00 Uhr), „Imagine: John Lennon Tribute“ (21.55 Uhr), Imagine
IMAGINE“ (23.45 Uhr)

Vor 50 Jahren stürmten die Beatles mit „All You Need Is Love“ die
Charts. Ebenso vor 50 Jahren erlebte der „Summer of Love“ seinen
absoluten Höhepunkt. Sowohl die Hippiebewegung als auch die Beatles
waren eine Revolution – der Musik, des freien Lebensgefühls sowie der
politischen Auflehnung – und prägten nachhaltig das kollektive
Gedächtnis. ORF III widmet den Events zwei Themenabende, beginnend am
Samstag, dem 5. August, mit drei Dokumentationen und einem Konzert zu
den „Fab Four“. Zuvor serviert Hobbykoch Paul Kogelnig in einer neuen
Ausgabe von „roadKITCHEN – Bauern kochen: Rote-Rüben-Risotto mit
Kürbis“ (18.15 Uhr). Die Zutaten bezieht er vom
niederösterreichischen Biohof der Familie Holzer, auf dem regionale
Produkte nicht nur angebaut, sondern anschließend auch in kleinen
Selbstbedienungsgeschäften vermarktet werden.

Im Hauptabend startet die „zeit.geschichte“ mit dem ersten und
erschütterndsten Attentat der Popgeschichte, dem „Mordfall John
Lennon“ (20.15 Uhr). Es war der Abend des 8. Dezembers, als der
25-jährige Mark David Chapman vor Lennons Appartement wartete, um
jenen Mann, von dem er sich am Morgen noch ein Autogramm geholt
hatte, gnadenlos zu erschießen. Als der Beatles-Star das Gebäude
betrat, feuerte der Attentäter mehrere Schüsse ab. Lennon starb noch
auf dem Weg ins Spital, Chapman hatte das geschafft, was er sich
vorgenommen hatte, denn ab diesem Zeitpunkt war er „Jemand“. Die
Dokumentation von Egon Koch und Friedrich Scherer zeichnet zwei
Lebenswege nach, deren verhängnisvolle Verknüpfung zu einer
schrecklichen Bluttat führte. Die nachfolgende Dokumentation
beleuchtet „The Beatles – Die Anfänge“ (21.00 Uhr). Nach wie vor
gelten die vier Musiker als „erfolgreichste Band aller Zeiten“. Aber
vor Ruhm, Glanz und „Beatlemania“ lebten sie ein gänzlich anderes
Leben. Der Film von Chris Cowey zeigt die weniger bekannte
(Vor-)Geschichte der Beatles. Mit den Liedern John Lennons geht es in
„Imagine: John Lennon Tribute“ (21.55 Uhr), dem Konzert anlässlich
des 75. Geburtstags des Künstlers, weiter. Zu seinen Ehren moderierte
Schauspieler Kevin Bacon ein All-Star-Konzert im Madison Square
Garden, bei dem u. a. Steven Tyler, Sheryl Crow, Paul McCartney und
Ringo Starr berühmte Lieder der Beatles-Ikone sangen. Der Abend
schließt mit „Imagine IMAGINE“ (23.45), einem Film, in dem Menschen
in Wien, Tiflis, London und New York zu Wort kommen, die sich,
inspiriert durch Yoko Onos und John Lennons Lied, eine bessere Welt
vorstellen können.

Sontag, 6. August: „Erlebnis Bühne: Jedermann/Jedefrau – Das
Salzburger Festspielmagazin“ (19.25 Uhr), „Erlebnis Bühne
Künstlerporträt: Anna Netrebko – Die westöstliche Diva“ (19.45 Uhr),
„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky
am Roten Platz“ (20.15 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Woodstock und
wir“ (21.55 Uhr), „Summer of Love – Kommunen der freien Liebe“ (22.45
Uhr), „Surfer, Hippies und der Vietnamkrieg“ (23.45 Uhr)

Der Sonntag stimmt bereits auf das nächste Woche folgende
Opernhighlight „Aida“ von den Salzburger Festspielen ein
(live-zeitversetzt am 12. August um 20.15 Uhr in ORF 2, am 13. August
um 21.30 Uhr in ORF III) und widmet „Diva assoluta“ Anna Netrebko,
die ihr Rollendebüt als äthiopische Prinzessin gibt, einen „Erlebnis
Bühne“-Abend. Im Vorabend steht die dritte Ausgabe des neuen
Salzburger Festspielmagazins „Jedermann/Jedefrau“ (19.25 Uhr) auf dem
Programm. Diese berichtet über die nächsten Premieren(feiern) und
über die viel erwartete „Aida“-Neuinszenierung. Das „Erlebnis Bühne
Künstlerporträt: Anna Netrebko – Die westöstliche Diva“ (19.45 Uhr)
zeigt die Starsopranistin anschließend von der privaten Seite. Ein
Jahr lang begleitete die russische Regisseurin Anna Mitrokhina die
Ausnahmekünstlerin mit der Kamera und erhielt noch nie dagewesene
persönliche Einblicke. Im Hauptabend ist das Konzert von „Anna
Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“ (20.15 Uhr) aus dem
Jahr 2013 zu sehen. Damals präsentierte die Operndiva ihr neues
Studioalbum „Verdi“ und zog das Publikum u. a. mit der Arie „I vespri
siciliani“ in ihren Bann. Dirigiert wurde das Konzert von Constantine
Orbelian.

Danach rekapituliert die „zeit.geschichte“ die Ereignisse rund um den
„Summer of Love“, der vor 50 Jahren seinen Höhepunkt erlebte. Die
Dokumentation „Woodstock und wir“ von Rudi Dolezal erzählt, welche
Auswirkungen die Ära Woodstock auf die österreichische Popszene
hatte. Prominente wie Wolfgang Ambros und Stefanie Werger, aber auch
die jüngere Musikergeneration kommen dabei zu Wort und berichten von
einem revolutionären Gefühl, das einzigartig in seiner Erscheinung
war. „Summer of Love – Kommunen und freie Liebe“ befasst sich danach
mit dem Höhepunkt der Hippiebewegung, der im Sommer von 1967
stattfand. Damals strömten Tausende junge Menschen nach San
Francisco, in den Stadtteil Haight-Ashbury, um sich Kommunen
anzuschließen. Am 6. Oktober 1967 wurde der „Summer of Love“ beim
Event „The Death of Hippie“ schließlich symbolisch zu Grabe getragen.
Hannes Rossacher beleuchtet achteinhalb Monate Flower Power, freie
Liebe und musikalische Revolution. Den Abend beschließt die Doku
„Surfer, Hippies und der Vietnamkrieg“ (23.45 Uhr). In den 1960er
Jahren war Surfen längst nicht nur eine Sportart, es war eine
Lebensphilosophie und Vorreiter der Hippiebewegung – anarchistisch
und ökologisch. Emmanuel Blanchard, Emmanuelle Nobécourt und Samuel
Lajus befassen sich mit jener verlorenen Epoche, die trotz ihrer
Vergänglichkeit unauslöschlich in das zeitgeschichtliche Gedächtnis
eingebrannt ist.

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