• 04.08.2017, 10:14:32
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  • OTS0034

Sicherheitslage in Wien

Wien (OTS) - Vorläufige Zahlen des 1. Halbjahres zeigen positive
Bilanz -
Aufklärungsquote erstmalig über 40 %

Im Jahr 2017 hat es in Wien in der ersten Jahreshälfte 96 302
Anzeigen gegeben. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 bedeutet das
einen Rückgang von 6,7 Prozent. Das zeigen die vorläufigen
Halbjahres-Zahlen der Kriminalstatistik für Wien. Von Jänner bis
Juni 2017 wurde der niedrigste Anzeigenwert der letzten zehn
Halbjahre erreicht. Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr
um 2,4 % gestiegen und liegt damit bei 40,1 Prozent. Dies entspricht
dem besten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die Anzeigen im Bereich des Diebstahles von Kraftfahrzeugen (Pkw,
Lkw, Krafträder) sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um 5,8 %
gesunken.
Eine positive Zwischenbilanz gibt es auch bei den Gewaltdelikten.
Hier ist im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 ein Rückgang bei den
Anzeigen um 3 % erkennbar, die Aufklärungsquote ist um 3,3 %
gestiegen und liegt somit bei 81,7 %. Dies entspricht der höchsten
Aufklärungsquote seit 2008.
Bei den Einbruchsdiebstählen in Wohnungen und Wohnhäusern ist ein
leichter Anstieg von 1,5 % zu verzeichnen, wobei sich der langfristig
positive Trend fortsetzt. Waren es im ersten Halbjahr 2008 noch 5 443
Fälle, so wurden im ersten Halbjahr diesen Jahres 3 116 Fälle
angezeigt.
Cybercrime bleibt auch für die Wiener Polizei weiterhin eine große
Herausforderung. Im ersten Halbjahr 2017 gab es 2 611 Anzeigen. Das
entspricht einer Steigerung von 30,2 % im Vergleich zum 1. Halbjahr
2016 (2 005 Anzeigen).

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