- 01.08.2017, 11:59:07
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Industrie zu Arbeitsmarkt: Standortentwicklung sichert Aufwärtstrend
IV-VGS Koren: Praxisgerechte Arbeitszeitregeln unerlässlich – Senkung der Lohnnebenkosten unbedingt notwendig – Fachkräftemangel als Wachstumsbremse
Utl.: IV-VGS Koren: Praxisgerechte Arbeitszeitregeln unerlässlich –
Senkung der Lohnnebenkosten unbedingt notwendig –
Fachkräftemangel als Wachstumsbremse =
Wien (OTS/PdI) - „Der gegenwärtige Konjunktursommer ist auch am
Arbeitsmarkt angekommen“, so der Vize-Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, heute, Dienstag,
anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarkdaten,
wonach die Anzahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen gesunken ist
und Österreich im europäischen Vergleich nunmehr an achter Stelle
gereiht wird. „Nun gilt es, diese Aufwärtsdynamik aufrechtzuerhalten
und zu stärken, um zurück an die Spitze zu kommen. Die hierfür
notwendige Attraktivierung des Arbeitsstandortes Österreich verlangt
vor allem nach praxisgerechten, der Globalisierung und
Digitalisierung entsprechenden Arbeitszeitregeln sowie der Entlastung
des Faktors Arbeit im Wege einer strukturellen Senkung der
Lohnnebenkosten, zumindest auf das deutsche Niveau. Aber auch die
Reduzierung der Bürokratielast für die Betriebe ist unerlässlich“,
betonte Koren.
„Konkret geht es dabei um den Abbau überflüssiger Aufzeichnungs-,
Melde-, Übermittlungs- und sonstiger Bürokratiepflichten und die
stärkere Orientierung an der EU-Arbeitszeitrichtlinie, insbesondere
bei der täglichen Höchstgrenze sowie mehr Gestaltungsspielraum auf
Betriebsebene. Vor allem ist die Abdeckung des spezifischen Bedarfs
an Fachkräften in den österreichischen Unternehmen für die
Wettbewerbsfähigkeit des Technologie- und Industrielandes Österreich
von zentraler Bedeutung“, betonte der Vize-Generalsekretär. Denn
obwohl sich die Beschäftigungsexpansion vor allem in der Industrie
fortsetze, sei das zuvor intendierte Tempo aufgrund der sich
verschärfenden Knappheit an Fachkräften nicht zu halten. Die nächste
Bundesregierung sei daher angehalten „dies zu berücksichtigen und
neue Ansätze und Instrumente im Arbeitsrecht zu schaffen, um das Ziel
einer fairen, modernen und ausgleichenden Arbeitswelt zu erreichen“,
forderte Koren abschließend.
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