„matinee“ am 30. Juli: „Das Publikum – Die Macht im Parkett“ und Teil zwei „Epochen der Musikgeschichte – Die Wiener Klassik“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Was wäre ein Performer ohne sein Publikum? Und gibt es die ideale Zuhörer- und Zuseherschaft überhaupt? Dazu beziehen prominente Künstlerinnen und Künstler in Herbert Eisenschenks Dokumentation „Das Publikum – Die Macht im Parkett“ in der „matinee“ am Sonntag, dem 30. Juli 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2 Stellung. Danach geht eine weitere Folge der Reihe „Epochen der Musikgeschichte“ (9.50 Uhr) dem Zeitgeist der Wiener Klassik auf den Grund. Eine Ära, in der sich die Macht des Publikums vergrößerte, da Konzerte nicht nur an den herrschaftlichen Höfen, sondern immer mehr auch in bürgerlichen Konzertsälen stattfanden. Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen.

„Das Publikum – Die Macht im Parkett“ (9.05 Uhr)

Jean Cocteau sprach den bedeutenden Satz: „Heute war das Publikum wieder untalentiert!“ Davon ausgehend beschäftigt sich der Film von Herbert Eisenschenk mit jener „anderen Seite“, die unsichtbar in den dunklen Logen und Parkettreihen von Theater- und Konzertsälen oft mit Anstand und korrektem Verhalten der künstlerischen Darbietung beiwohnt, aber gar nicht so selten den Künstlerinnen und Künstlern auch ihr Auftrittsleben erschwert. Deshalb sind es die Kulturschaffenden, die diesmal die Chance erhalten, ein „ehrliches Wort“ über ihr Publikum auszusprechen.
Jeder Künstler hat ein prägendes Erlebnis mit dem Publikum – im Guten wie im Negativen. Diese Erinnerungen bilden einen Teil der Dokumentation, in der u. a. zu Wort kommen: Regisseur Luc Bondy, die Sängerinnen Angelika Kirchschlager und Patricia Petibon, die Dirigenten Franz Welser-Möst und Peter Schneider, die Schauspieler Peter Jordan, Peter Simonischek und Robert Meyer, seines Zeichens auch Volksoperndirektor, weiter Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und deren neuer Intendant und Pianist Markus Hinterhäuser.
„Die Macht im Parkett“ versucht auch, dem Phänomen der soziologisch-psychologischen Verbindung von Voyeurismus und Exhibitionismus auf die Spur zu kommen. Was ist ein Publikumsliebling und welche Pflichten und Rechte hat ein solcher gegenüber seiner Fangemeinde?

„Epochen der Musikgeschichte – Die Wiener Klassik (2/2)“ (9.50 Uhr)

Noch einmal entführt die Reihe „ Epochen der Musikgeschichte“ in die Zeit von Haydn, Mozart und Co. Im zweiten Teil zur „Wiener Klassik“ steht abermals jene Epoche im Mittelpunkt, die große gesellschaftliche Umwälzungen mit musikalischen Höhenflügen zu untermalen wusste. Das Selbstbild der Musiker wandelte sich allmählich – vom Virtuosen Joseph Haydn über das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart bis hin zum ersten richtigen „Freelancer“ der Musikgeschichte, Ludwig van Beethoven. Sie alle transportierten auf ihre Art die großen Ideale ihrer Zeit von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Anhand von historischen Rückblicken, Konzertausschnitten und Erklärungen von Stars der Klassik zeigt der Film von Henrike Sandner, wie sich der Klang der Musik unter dem Einfluss von Aufklärung und Revolution, von Wissenschaft und Freiheitsstreben veränderte.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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