• 27.07.2017, 09:00:02
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  • OTS0016

trend: Wahlkuvert-Affäre beendet

Die Druckerei kbprintcom.at zahlt eine halbe Million Euro Wiedergutmachung an die Republik

Utl.: Die Druckerei kbprintcom.at zahlt eine halbe Million Euro
Wiedergutmachung an die Republik =

Wien (OTS) - Die Republik Österreich einigte sich mit der Druckerei
der schadhaften Briefwahl-Kuverts aus der Bundespräsidenten-Stichwahl
2016 in einem außergerichtlichen Verfahren auf 500.000 Euro
Schadenersatz. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend“ in seiner
kommenden Freitag erscheinenden Ausgabe.
Da das oberösterreichische 320 Mitarbeiter-Unternehmen kbprintcom.at
schon im Zuge der Gewährleistung für die gesamte Neuauflage der
Kuverts und Drucksorten aufgekommen war, ergibt sich in Summe ein
Betrag von mehr als einer Million Euro, der von kbprintcom.at an
Wiedergutmachung geleistet werden musste. Für Wolfgang Peschorn,
Leiter der Finanzprokuratur, ist die erzielte auch die bestmögliche
Lösung. Ein jahrelanges Gerichtsverfahren wäre das worst case
szenario gewesen“, sagt Peschorn im Gespräch mit dem trend. Die
Druckerei sei in den Verhandlungen "kooperativ“ gewesen.
Basis der Einigung war ein Gutachten der deutschen Fogra
Forschungsgesellschaft. Das Ergebnis: Die Auswahl des Klebemittels
war problematisch, der Klebemittelauftrag unregelmäßig, die
Qualitätssicherung mangelhaft. Indirekte Folge der Panne: Nach
Neuausschreibung kommt ab der Nationalratswahl 2017 statt
kbprintcom.at die Staatsdruckerei zum Zug.

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