FP-Fürnkranz: S-Bahn-Modernisierung in Wien endlich in Angriff nehmen

CAT/WESTbahn/ÖBB-Streit beweist: Kapazitäten fehlen hinten und vorne

Wien (OTS) - Der aktuelle Streit ‚Trassenkonflikt‘ zwischen den verschiedenen Bahnunternehmen CAT, WESTbahn und ÖBB-PV, wer in Wien die Gleise der S-Bahn wann benützen darf, offenbare schonungslos das eigentliche Problem der sträflich vernachlässigten S-Bahn in Wien, die weitaus zu geringe Kapazität dieser wichtigsten Bahnlinie der Stadt, kritisiert der freiheitliche LAbg. Georg Fürnkranz.

Wenn die Einrichtung des seit langem versprochenen Viertelstundetaktes zum Flughafen an fehlenden Kapazitäten scheitert, ist das das Ergebnis des vorsintflutlichen Sicherungssystems INDUSI/PZB, das speziell auf der ‚Stammstrecke‘ Floridsdorf-Meidling, die eigentlich innerstädtisch Funktionen einer U-Bahn erfüllen müsste, schlicht zu wenig Platz für die notwendigen Züge bietet.

Das ist allerdings, wie etwa das Beispiel München zeigt, keineswegs gottgegeben, sondern ein Versäumnis der letzten Jahrzehnte. Es ist daher völlig unverständlich, daß die rot-grüne Stadtregierung, insbesondere die Stadträtinnen Vassilakou, Sima und Brauner, nach wie vor keinerlei Anstalten machen, gemeinsam mit dem Bund die notwendigen Ausbaumaßnahmen, insbesondere durch ein zeitgemäßes Zugsicherungssystem (ETCS) auf den Weg zu bringen.

Fürnkranz hat schon im Zuge der Rechnungsabschluß-Debatte einen entsprechenden Antrag, den Rot-Grün bezeichnenderweise ohne jegliches Gegenargument abgelehnt hat, gestellt und wird den aktuellen Fall zum Anlaß nehmen, das für Wiens öffentlichen Verkehr so wichtige Thema neuerlich auf die Tagesordnung zu setzen, kündigte Fürnkranz abschließend an.

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