SPÖ Wien: Tiefe Betroffenheit über den Tod von Ingrid Smejkal

Michael Häupl, Renate Brauner und Siegi Lindenmayr zum Tod von Ingrid Smejkal

Wien (OTS/SPW) - „Mit großer Betroffenheit und in tiefster Trauer haben wir vom Tode Ingrid Smejkals erfahren. Mit ihr verlieren wir eine der prägendsten politischen Persönlichkeiten in Österreich und in Wien. Errungenschaften wie die Schaffung der Frauenabteilung der Stadt Wien, eines dritten Frauenhauses sowie die Errichtung der Gemeinderätlichen Behindertenkommission fielen in ihre Amtszeit als Vizebürgermeisterin und Stadträtin. Darüber hinaus wurden Integrationsklassen an Wiener Pflichtschulen eingeführt, die Drogenberatungsstelle Ganslwirt gegründet, eine weisungsfreie Kinder- und Jugendanwaltschaft geschaffen sowie die Wiener Schuldnerberatung errichtet. Ingrid Smejkal hat große, nachhaltige Spuren in Wien hinterlassen. Dafür werden wir ihr immer dankbar sein", reagierte der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl am Mittwoch auf den Tod Ingrid Smejkals.****

"Wir verlieren mit Ingrid eine große Sozialdemokratin, eine große Persönlichkeit, Genossin und liebe Freundin", unterstreicht die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Stadträtin Renate Brauner: "Ingrid ist wie keine andere für jene eingetreten, die Hilfe brauchen. Unsere sozialdemokratischen Ideale und Visionen hat sie stets mit Weitblick und konsequent vertreten. Mit der von ihr gegründeten Frauenabteilung wurde eine wesentliche und wichtige Institution für die Stärkung der Wienerinnen geschaffen. Egal ob es um Rechts-, Gleichbehandlungs- oder Vereinbarkeitsfragen ging – Ingrid hat durch ihren unermüdlichen frauenpolitischen Einsatz das Rollenbild und die gesellschaftliche Stellung der Frau grundlegend verändert. Dafür wird sie unvergessen bleiben!“, so Brauner.

Politisch verwurzelt war Ingrid Smejkal im Alsergrund. Der Vorsitzende der SPÖ Alsergrund, LAbg. Siegi Lindenmayr betont abschließend: "Ingrid war von frühester Jugend an im Alsergrund engagiert: in der sozialistischen Jugend, als Bezirksrätin, als Sekretärin und Bezirksfrauenvorsitzende sowie als Vorsitzende. Ingrid hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen und prägte als Ehrenvorsitzende ihren Bezirk bis zuletzt entscheidend mit. Weltoffenheit, Toleranz und das Miteinander zu fördern, waren ihr große Anliegen. Ingrid wird uns für immer ein großes Vorbild sein. Wir werden unserer großen Frauenrechtlerin und engagierten Politikerin ein ehrendes Andenken bewahren und sie immer in unseren Herzen tragen! Unser tiefstes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen". (Schluss) nk

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