Preiner: SPÖ klar für Glyphosat-Verbot – „Rupprechter muss aufwachen und endlich tätig werden!“

SPÖ-Bauern: Glyphosat ist Gift für Mensch und Umwelt – „Abgetauchter ÖVP-Minister soll sich ein Beispiel an klarer Position von Gesundheitsministerin Rendi-Wagner nehmen“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner und die SPÖ-Bauern haben heute, Donnerstag, ihr Nein zum höchst umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bekräftigt. „Unsere Position ist glasklar: Der Einsatz von Glyphosat muss angesichts der zahlreichen damit verbundenen Gefahren endlich verboten werden. Die von der EU-Kommission geplante Verlängerung der Zulassung muss gestoppt werden. Es geht hier um den Schutz unseres höchsten Gutes, die Gesundheit – und nicht um die Profitinteressen der Agrochemie-Lobby“, sagte Preiner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Heftige Kritik übte Preiner in diesem Zusammenhang an ÖVP-Landwirtschafts- und Umweltminister Rupprechter: „Beinahe täglich erscheinen Studien und Artikel, die vor Glyphosat warnen. Zudem haben schon mehr als 1,3 Millionen Menschen, darunter viele besorgte ÖsterreicherInnen, die Europäische BürgerInneninitiative für ein Glyphosat-Verbot unterschrieben. Und trotzdem hört man zu diesem wichtigen Thema keinen Pieps von Rupprechter. Der ÖVP-Landwirtschaftsminister muss endlich aufwachen und im Sinne eines Glyphosat-Verbots tätig werden“, so Preiners Appell. ****

Auch bei den SPÖ-Bauern, die sich schon seit langem für ein Verbot des gefährlichen Pestizids Glyphosat stark machen, löst die Untätigkeit Rupprechters Kopfschütteln aus. „Ein Umweltminister, der sich zu einer so sensiblen Thematik nicht äußert und stattdessen einfach abtaucht, wird sich die Frage gefallen lassen müssen, ob ihm die Sicherheit der Menschen und der Schutz der Umwelt kein Anliegen sind“, sagte der Bundesvorsitzende der SPÖ-Bauern, ÖKR Josef Etzenberger. Für Etzenberger ist auch klar: „Ein weiteres Abducken des ÖVP-Ministers ist inakzeptabel, Rupprechter muss endlich Farbe bekennen“, so der Bundesvorsitzende der SPÖ-Bauern, der Rupprechter empfiehlt, sich ein Beispiel an der Position von Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner zu nehmen, die sich klar gegen Glyphosat ausgesprochen hat. Auch Matthias Friedrich, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, sieht ÖVP-Landwirtschaftsminister Rupprechter in der Pflicht: „Wie viele Beweise und eindeutige Studienergebnisse braucht Rupprechter eigentlich noch, bis er sich endlich für ein Glyphosat-Verbot ausspricht. Die Menschen wollen eine saubere Landwirtschaft, die auf Nachhaltigkeit setzt und nicht auf Giftspritzerei“, so Friedrich. (Schluss) mb/sc

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