FPÖ-Kickl: Glaubhafte Ablehnung jedweder antisemitischer Intention durch Hübner in persönlichem Gespräch

SPÖ setzt jetzt offenbar auf Negativ-Campaigning

Wien (OTS) - "Ich habe aufgrund der Medienberichte über angebliche NS-Codes beziehungsweise antisemitischer Äußerungen von Nationalratsabgeordneten Johannes Hübner ein persönliches Gespräch mit ihm geführt. In diesem hat er mir glaubhaft versichert, dass jedweder Vorwurf in Richtung einer antisemitischen Intention von Passagen seines Vortrages aus dem Jahr 2016 nicht den Tatsachen entspricht. Darüber hinaus hat er mir zugesagt, künftig bei seiner Wortwahl mit besonderer Vorsicht vorzugehen, um selbst die Möglichkeit von Missinterpretationen weitestgehend zu vermeiden" sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zur laufenden Debatte. 

Für die FPÖ sei die Sache damit erledigt. Wenn andere Parteien - allen voran die SPÖ und ihre linken Handlanger - die Debatte mit medialer Unterstützung jetzt weitertreiben wollen, werde damit jedem Beobachter klar, dass es sich um eine von langer Hand geplante Negativkampagnisierung der in den Seilen hängenden SPÖ handle. Dafür spreche jedenfalls schon die Tatsache, dass die Reaktion auf einen Vortrag aus dem Jahr 2016 erst jetzt erfolgt sei. Überdies hätte der in den Umfragen absackende SPÖ-Spitzenkandidat und Parteivorsitzende wohl nicht zufällig sein Kampagnenteam rund um einen in der Branche national und international bestens bekannten Experten für Negativ-Campaigning aufgebaut, so Kickl. 

"In Wahrheit geht es jetzt um die Nagelprobe für die SPÖ: Es wird sich bis zur Wahl zeigen, ob es Kern und Co. unterm Strich um Österreich oder in Wahrheit nur um den Machterhalt um jeden Preis geht. Für mich passt es jedenfalls nicht zusammen, dass dieselbe Partei, die für sich in Anspruch nimmt, einen so genannten Wertekompass beziehungsweise einen Kriterienkatalog zur Beurteilung anderer zu erstellen, gleichzeitig ihren Wahlkampf seit Monaten von einem Experten für Negativ-Campaigning steuern lässt. Herr Kern, immerhin noch Bundeskanzler der Republik, soll diesen Widerspruch zuerst auflösen, bevor er mit den Fingern auf andere zeigt", sagte Kickl. 

"Wenn sich Herr Kern ernsthaft Sorgen um antisemitische Entwicklungen in Österreich macht, rate ich ihm mit der gebotenen Sachlichkeit dazu, die Zuwanderungs- und so genannte Flüchtlingspolitik inklusive Totalversagen in Sachen Integration verursacht von der Bundesregierung sowie dem Wiener Bürgermeister genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Antisemitismus im Hier und Jetzt ist maßgeblich ein islamistisch motivierter und das Entstehen von islamistisch geprägten Parallel- und Gegengesellschaften, deren Betreiber von roten und schwarzen Verantwortungsträgern finanziell und infrastrukturmäßig unterstützt worden sind, fällt in die Kategorie Eigenverschulden", führte Kickl weiter aus. Hier könnten sich Herr Kern und andere täglich moralisch im Interesse der eigenen Bevölkerung beweisen, allein hier würden sie täglich versagen, schloss der freiheitliche Generalsekretär.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001