UNO missachtet Arbeitsnormen der eigenen Teilorganisation ILO

ÖGB-Foglar solidarisch mit UN-Beschäftigten, denen große Gehaltskürzungen aufgezwungen werden sollen

Wien (OTS/ÖGB) - Es ist eigentlich ganz einfach: Die ILO (Internationale Arbeitsorganisation) hat im Übereinkommen über die Anwendung der Grundsätze des Vereinigungsrechtes und des Rechtes zu Kollektivverhandlungen (ILO-Konvention) festgelegt, dass Lohn- und Arbeitsbedingungen sozialpartnerschaftlich zu verhandeln sind. Die ILO ist eine Teilorganisation der UNO, also sollte letztere wohl mit gutem Beispiel vorangehen und die Konvention im eigenen Einflussbereich umsetzen. „Das Gegenteil ist der Fall: Ohne Einbindung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden in New York Lohnkürzungen und Personalabbau beschlossen, die auch für die Wiener UN-Beschäftigten dramatische Folgen hätten“, sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar: „Die Protestmaßnahmen der Beschäftigten haben natürlich die volle Unterstützung des ÖGB.“ Auch der Internationale Gewerkschaftsbund hat sich bereits solidarisch erklärt. Die internationalen UNO-Beschäftigten haben eine Kampagne gestartet, in der sie einen Stopp der Lohnkürzungen und Einbindung der Belegschaft fordern.++++

Petition unterzeichnen: https://goo.gl/bdXG5S

Mehr Infos gibt es bei FICSA, dem Dachverband der Gewerkschaften der UN-Beschäftigten: www.ficsa.org
(fk)

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