Otto Schenk, Paulus Manker, Brigitte Swoboda und Peter Rapp präsentieren am 16. Juli „Meine Innere Stadt“

Neues ORF-Bezirksporträt von Chico Klein, danach „Alltagsgeschichte – Treffpunkt U-Bahn“

Wien (OTS) - Eine neue Grätzelgeschichte aus der beliebten Reihe der ORF-Bezirksporträts feiert im Rahmen des „dokFilm“ am Sonntag, dem 16. Juli 2017, um 22.00 Uhr in ORF 2 Premiere. Chico Kleins filmische Reise führt diesmal mitten in das Herz und Zentrum Wiens, den ersten von insgesamt 23 Wiener Gemeindebezirken: „Meine Innere Stadt“, präsentiert von Otto Schenk, der niemals eine Wohnung haben will, von der er nicht den Stephansdom sehen kann, weiters Paulus Manker, der seit Jahren mit geschichtsverweigernden Fiakern im Streit liegt, Brigitte Swoboda, die als vierjähriges Kind in die für sie unverständliche Stadt zog, und Peter Rapp, der sich selbst als Schlüsselkind bezeichnet. Die vier Prominenten begleiten den Bezirksrundgang mit persönlichen Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend. Heiteres, Besinnliches, Geschichtliches sowie Privates steht dabei wie immer im Vordergrund und wird durch historische Bilder, Dokumente, Fotos und Archivaufnahmen untermalt. „Meine Innere Stadt“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Felix Breisach Medienwerkstatt.

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„Völlig entspannt“ könnte das Motto von Chico Kleins Dokureihe über die Wiener Bezirke lauten. Völlig entspannt tauchen auch die Protagonisten in die Geschichte der Inneren Stadt ein: Die Schauspieler Brigitte Swoboda, Otto Schenk, Paulus Manker und TV-Entertainer Peter Rapp teilen dabei Schätze und Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend mit den Zuseherinnen und Zusehern.

Nach der Schule musste für den Wiederaufbau gesammelt werden oder man ging statt der Schule doch lieber zum Theseustempel und ins Café Hawelka, nächtens in den Annahof und vielleicht noch zum „Spatzen“ auf eine Gulaschsuppe. Oft konnte man Dreharbeiten zu berühmten Kinofilmen beobachten. Ein weiteres wichtiges Thema sind die allgegenwärtigen Denkmäler der jüdischen Geschichte und der nach wie vor oft bedenkliche Umgang damit. Beeindruckend intensiv erinnert sich Otto Schenk an Kindheits- und Jugendtage.

Eine unterhaltsame Ansicht der vielen Verkehrskonzepte mit Autoverkehr und Ursprung der Fußgängerzone verdeutlicht den Dauerbrenner in der Diskussion um das Stadtbild Wiens. Wie soll die City sein? Man will sich als moderne Weltstadt mit U-Bahn präsentieren und doch stolz das heiß geliebte und nach erschütternden persönlichen Kriegserlebnissen wieder lebendig gewordene historische Wien herzeigen. Durchaus charmant und treffend wird vorgeführt, dass Innovationen hier immer angefeindet wurden. Denn: Die älteste Tradition der Wiener ist vermutlich die Ablehnung des Neuen.

Danach mit Elizabeth T. Spiras „Alltagsgeschichte“ zum „Treffpunkt U-Bahn“

Apropos U-Bahn: Anschließend an das neue Bezirksporträt, um 23.05 Uhr in ORF 2, widmet sich eine Folge der Kultreihe „Alltagsgeschichte“ von Elizabeth T Spira dem „Treffpunkt U-Bahn“. Für den 1993 entstandenen Film drehte die renommierte ORF-Dokumentaristin im Wiener U-Bahn-Netz. Es sind vor allem Verzweifelte, Verlorene und Vergessene, die in der und um die U-Bahn Zuflucht und Heimat finden.

„Meine Innere Stadt“ und die „Alltagsgeschichte“ sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden dort auch als Live-Stream angeboten.

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