- 07.07.2017, 09:01:46
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Schmidl: Soziale Alltagsbegleiter entlasten und unterstützen pflegende Angehörige
Neue Berufsgruppe soll Angebote der mobilen Dienste ergänzen
Utl.: Neue Berufsgruppe soll Angebote der mobilen Dienste ergänzen =
St. Pölten (OTS/NÖI) - St. Pölten – In der Sitzung des NÖ Landtages
am 6. Juli 2017 wurde das von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
und Landesrätin Barbara Schwarz initiierte Berufsbild des „Sozialen
Alltagsbegleiters“ in das NÖ Sozialbetreuungsberufegesetz
aufgenommen. „Rund 85 Prozent der Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher möchten in den eigenen vier Wänden alt werden. Ein
Blick auf den derzeit und künftig bestehenden Betreuungsbedarf zeigt,
dass eine Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger
notwendig ist. Genau das leisten die ‚Sozialen Alltagsbegleiter‘, die
das Angebot der mobilen Dienste ergänzen werden“, so LAbg. Doris
Schmidl zum neugeschaffenen Berufsbild.
„Die Alltagsbegleiter helfen im Haushalt, bei alltäglichen
Besorgungen sowie Behördengängen. Außerdem fördern sie die Teilnahme
der Betreuungsbedürftigen am sozialen Leben und helfen bei der
Aufrechterhaltung von Kontakten“, umschreibt Schmidl die von den
Alltagsbegleitern zu erbringenden Leistungen.
Nach Abschluss der Ausbildung werden schon Ende 2017 die ersten
„Sozialen Alltagsbegleiter“ ihre Tätigkeit aufnehmen und die in den
bereits vorhandenen Sozialberufen Tätigen langfristig ergänzen. Das
Ausbildungsangebot umfasst 100 Theorie- und 40 Praktikumsstunden und
kann von Volljährigen mit abgeschlossenem Erste-Hilfe-Kurs begonnen
werden, die ein Tagespraktikum im mobilen Bereich absolviert haben.
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