Der Architekturpreis geht in eine neue Runde „Das beste Haus“

DAS BESTE HAUS. ARCHITEKTURPREIS 2018 - Einreichfrist bis 02. Oktober 2017

Wien (OTS) - Mit der siebten Ausgabe von „Das beste Haus“ der s Bausparkasse in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt Österreich, dem Architekturzentrum Wien und unter Beteiligung der regionalen Architekturinstitutionen Österreichs feiert der weiterhin erfolgreiche Preis sein 13-jähriges Bestehen.

Die Beliebtheit des Einfamilienhauses in der österreichischen Baulandschaft ist ungebrochen. Die Kriterien wie größtmöglicher Gestaltungs- und Entfaltungsspielraum beim Bauen sowie Unabhängigkeit und Individualität stehen ganz oben. Dies steht im Spannungsverhältnis zu einer verantwortungsvollen Verwaltung des Bebauungplanes durch Bund und Länder, da immer mehr Regionen und Landschaften in Österreich vom Einfamilienhaus als architektonischen Typus geprägt sind.

"Im Sinne der Demokratisierung der Architektur spielt das Einfamilienhaus eine wichtige Rolle. Baufrauen oder Bauherren setzen sich oft erstmals mit architektonischen Fragestellungen auseinander. Dabei hilft der Architekturwettbewerb „Das beste Haus“ mit Best-Practice-Beispielen. Die kreative Umnutzung von Bestandsgebäuden wird dabei übrigens immer wichtiger. Das entspricht eher einem ökologischen Lebensstil, als ein neues Haus auf die grüne Wiese zu setzen.

Angelika Fitz, Direktorin Az W

Förderung zeitgenössischer Architektur und hochwertiger Wohnformen

Die Qualität der in den letzten Jahren eingereichten Projekte und das mediale Echo beweisen, dass dieser Preis nachhaltig die Initiativen rund ums Eigenheim antreibt und in der bestehenden und weiteren Bebauung der Landschaft neue Anregungen für Einfamilienhäuser generiert werden können. Diese sind mit ihrer architektonischen Qualität Vorbild für künftige Häuselbauer und dienen der Verankerung moderner, zeitgenössischer Architektur in Österreich.

Die Auszeichnung „Das beste Haus“ richtet ihren Blick auf einen äußerst beliebten Bereich in Österreich, das individuelle Eigenheim, und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung für hohe baukulturelle Qualität. Ziel des Preises ist es, eine nachhaltige Verbesserung der Baukultur zu erreichen und das Qualitätsbewusstsein bei allen Beteiligten zu fördern. Eine Besonderheit dieses Preises ist auch die übergreifende Zusammenarbeit zwischen s Bausparkasse, Architekturzentrum Wien, den Häusern der Architektur in den einzelnen Bundesländern und dem Bundeskanzleramt. Mit der Prämierung der vorbildlichen Projekte werden die Architektinnen und Architekten und die Auftraggeberinnen und Auftraggeber gemeinsam vor den Vorhang geholt, für einen bewussten Umgang mit Architektur.

Mag. Thomas Drozda, Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien

Obwohl oder gerade weil das Einfamilienhaus eine verhältnismäßig kleine Bauaufgabe ist, bietet sie oft für junge ArchitektInnen die erste Gelegenheit, einen Bau realisieren zu können. In diesem Sinne soll mit „Das beste Haus. Architekturpreis 2018“ auch wieder junge, engagierte Architektur gefördert werden.

Bekenntnis zum Eigenheim als Zukunftsvorsorge

Die s Bausparkasse bekennt sich, auch im Sinne persönlicher Vorsorge, zum Eigenheim als materieller Basis für die Zukunft. Das Institut ist führender Finanzierungspartner bei der Errichtung, dem Umbau und der Sanierung von Eigenheimen. Bis dato wurden von der s Bausparkasse bereits rund 450.000 Wohneinheiten seit Bestand mitfinanziert. Alle österreichischen Bausparkassen haben in ihrer bisherigen Tätigkeit insgesamt mehr als 1,5 Millionen Wohneinheiten mitfinanziert und damit Wohnraum für gut 4 Millionen Menschen geschaffen.

Der siebte Durchgang des Architekturpreises „Das beste Haus“ fußt einerseits auf dem außerordentlich großen Interesse, das diesem Wettbewerb seit Beginn entgegengebracht wurde. Es zeigt aber auch das klare Bekenntnis der s Bausparkasse zur Förderung junger, moderner Architektur in Österreich, die den Menschen und die Umwelt in den Mittelpunkt ihrer Aufgabe stellt. Darüber hinaus bietet ein derartiger Wettbewerb auch die einzigartige Chance, Kunden der s Bausparkasse, die vor einem entsprechenden Bauvorhaben stehen, mit best-practice-Beispielen zu servicieren und so Impulsgeber für neue, architektonisch interessante Konzepte zu sein.

Thomas Köck, Vorstandsvorsitzender der s Bausparkasse: „Architektur im Einfamilienhausbau folgt ähnlichen Rahmenbedingungen wie die Wohnraumfinanzierung der s Bausparkasse: Zeitgemäße Formgebung verbindet sich mit den Bedürfnissen der Bewohnrinnen und Bewohner zu einer individuellen Gestaltung. Diese punktgenauen Lösungen sind Rückgrat und Entwicklungspool der jungen österreichischen Architekturszene.“

Das beste Haus – in jedem Bundesland

In Kooperation mit den regionalen Architekturinstitutionen – koordiniert vom Architekturzentrum Wien – und mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes werden in jedem Bundesland Einfamilienhäuser gesucht. Für „Das beste Haus. Architekturpreis 2018“ zugelassen sind auch Erweiterungen, Umnutzungen oder Aufstockungen von Einfamilienhäusern.

Prämiert werden herausragende Beispiele von Alltagsarchitektur: von der Neuinterpretation traditioneller Bauformen und Typologien, vom intelligenten Materialeinsatz, vom verantwortungsvollen Umgang mit der umgebenden Landschaft über optimierte Energiekonzepte bis hin zu sinnlichen und haptischen Qualitäten eines Baus. Gesucht sind Eigenheime, die einen positiven Beitrag zur Steigerung der Bau- und Wohnkultur leisten.

Teilnahmebedingungen

Zugelassen sind Objekte, für die in den Jahren 2014–2017 die Benützungsbewilligung erteilt, bzw. Fertigstellungsanzeige erfolgt ist. Das Einfamilienhaus muss mit einer Architektin, einem Architekten/einer Planerin, einem Planer errichtet worden sein. Einreichen können die ArchitektInnen/PlanerInnen gemeinsam mit den BauherrInnen.

Die Fachjury

Eine Fachjury – bestehend aus neun renommierten Fachleuten – die von den neun Architekturinstitutionen aus den Bundesländern entsandt werden, ermittelt pro Bundesland das jeweils beste Objekt, sodass am Ende neun gleichwertige Siegerobjekte feststehen.

Termine, Preis und Preisverleihung

Teilnahmeberechtigt sind alle vollständigen Einreichungen, die bis 02. Oktober 2017 (Poststempel) im Architekturzentrum Wien, 1070 Wien, Museumsplatz 1 (Museumsquartier) einlangen. „Das beste Haus“ jedes Bundeslandes wird im Rahmen der Preisverleihung ausgezeichnet, zu der die s Bausparkasse sowohl die BauherrInnen als auch die ArchitektInnen/PlanerInnen einladen wird. Das Preisgeld beträgt jeweils 3.000,- Euro für die BauherrInnen und für die ArchitektInnen/PlanerInnen des Siegerprojektes des jeweiligen Bundeslandes, wobei der Preis für die ArchitektInnen/PlanerInnen vom Bundeskanzleramt Österreich, der Preis für die BauherrInnen von der Bausparkasse der österreichischen Sparkassen AG getragen wird.

Das beste Haus im Internet

www.dasbestehaus.at

Die Ausschreibungskriterien und sämtliche andere für die Einreichung notwendigen Informationen – darunter auch Infos zu den eingereichten Projekten, der Fachjury und den vorangegangenen Wettbewerben – sind auch im Web zu finden.

Die Fachjury erstellt eine Shortlist der besten 20 bis 30 Projekte und wählt das beste Haus pro Bundesland.

Diese Shortlist – mit sämtlichen Details zu den Objekten – kann ab Mitte Jänner 2018 auf www.dasbestehaus.at abgerufen werden.

Publikumsvoting

Auch beim diesjährigen Preis können die Besucher von www.dasbestehaus.at ihren persönlichen Favoriten wählen und tolle Preise gewinnen.

Nähere Informationen:
www.dasbestehaus.at

Rückfragen & Kontakt:

Charlotte Harrer, s Bausparkasse, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 05 0100-29326; E-Mail: charlotte.harrer@sbausparkasse.co.at

Ines Purtauf Az W, Presse
Tel. 01 522 31 15-25, E-Mail: purtauf@azw.at

Katharina Ritter Az W, Projektkoordination
Tel. 01 522 31 15-32, E-Mail: ritter@azw.at

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