Gewerkschaft vida: Kein Verständnis für Mindestlohn-Jammerei der Wirtschaft

vida-Vondrasek: „Mindestlohn von 1.500 Euro ermöglicht Leben in Würde!“

Wien (OTS) - „Die Existenzängste von Betrieben, die bis 2020 einen Mindestlohn von 1.500 Euro zahlen müssen, halte ich für sehr überzogen“, so die Frauenvorsitzende der Gewerkschaft vida, Elisabeth Vondrasek. „Es geht darum, die Existenzen der zigtausenden Beschäftigten, meist Frauen, abzusichern! Betroffen von Niedriglöhnen in Österreich sind zu zwei Drittel Frauen und zu einem Drittel Männer. Mindestlohn heißt für mich, dass ich mit einer 38- oder 40-Stunden-Woche so viel verdiene, dass ich auch würdig davon leben kann!“

Vondrasek verweist darauf, dass bei den FriseurInnen bereits im März eine Einigung auf einen Mindestlohn von 1.500 Euro gelungen ist: „Wenn sogar diese relativ kleine Branche mit rund 20.000 Beschäftigte das stemmen kann, dann werden es andere Berufsgruppen auch schaffen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Gesamtlohnerhöhung bei den FriseurInnen in den kommenden Jahren bei 31 Prozent liegt.“ Die vida-Gewerkschafterin betont zudem, dass „man hier sieht, dass die Sozialpartnerschaft in dieser Branche bestens funktioniert. Hier wurde eine Einigung lange vor dem 30. Juni erreicht. Unsere Experten und jene der Arbeitgeber, die Spezialkenntnisse und Branchenkenntnisse haben, wissen am besten was beide Seiten brauchen!“

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Peter Leinfellner
Tel.: 01 53444 79-267
Mobil: 0650/36 36 399
peter.leinfellner@vida.at
www.vida.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003