• 04.07.2017, 10:57:17
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  • OTS0058

FPÖ-Darmann/Lobnig: Wohnbaumillionen liegen brach - nur 1,3 Prozent ausbezahlt

Auflagen zu kompliziert – Fördergeld kommt beim Bürger nicht an - Reform mit "Häuslbauerbonus" nötig

Utl.: Auflagen zu kompliziert – Fördergeld kommt beim Bürger nicht
an - Reform mit "Häuslbauerbonus" nötig =

Klagenfurt (OTS) - „Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass
die Kärntner Wohnbauförderung eine Radikalreform hin zu einfachen
direkten Förderungen benötigt, wurde er mit dem Jahresabschluss 2016
des Wohn- und Siedlungsfonds erbracht. Der verfügt über 25,47 Mio €
Guthaben. Davon kamen 2016 bei Kärntnern Häuslbauern sage und
schreibe nur 345.000 € (1,3 % der verfügbaren Summe!!) an. SPÖ,
Grüne und ÖVP haben am Dienstag im zuständigen Landtagsausschuss
diese desaströse Bilanz beschlossen“, kritisiert 3.
FP-Landtagspräsident Josef Lobnig.
„Auch das neue von LhStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut vorgelegte
Wohnbauförderungsgesetz wird an diesem Missstand nichts ändern. Das
Fördergeld ist zwar da, aber man schafft so komplizierte Auflagen,
dass die meisten Häuslbauer davon ausgesperrt werden“, stellt
FP-Obmann LR Mag. Gernot Darmann fest. Schaunig betreibe auf diese
Weise Budgetkosmetik, weil die für die Bürger nicht erreichbaren
Wohnbaumillionen das Haushaltsergebnis verbessern. „Es kann aber
nicht Sinn der Wohnbauförderung sein, Millionen mit Wertverlust
(wegen geringer Verzinsung) zu horten, statt sie in den
Wirtschaftskreislauf zu bringen“, betont Darmann.
Die rot-grün-schwarze Koalition habe die Wohnbaupolitik in eine
Sackgasse manövriert. „Wir brauchen einen Systemwechsel hin zu mehr
Direktförderung, die unbürokratisch ausbezahlt wird. Die FPÖ fordert
daher den „Häuslbauerbonus“ für Privatpersonen, die Wohnraum schaffen
und sanieren. Bei Vorlage von Rechnungen wird analog zum
Handwerkerbonus ein Prozentsatz vergütet, beispielsweise bis zu einem
Betrag von 20.000 €, wobei die konkrete Summe noch ausverhandelt
werden kann. Schnell und einfach muss die Devise sei und nicht so wie
jetzt, wo alles immer komplizierter, aufwendiger und unerreichbar für
den Bürger wird“, erklären Darmann und Lobnig abschließend.

(Schluss)

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