ARBÖ: Sperre der A1 nach Unfall mit Hühner-Transporter machte Morgenverkehr in und rund um Linz zur Geduldsprobe

Wien (OTS) - Der Morgenverkehr wurde für die Autofahrer im Großraum Linz heute zu einer echten Geduldsprobe. Neben dem „üblichen“ Morgenverkehr sorgt die Sperre der Westautobahn (A1) zwischen Asten und Enns in Richtung Wien für kilometerlange Staus und stundelange Verzögerungen, informiert der ARBÖ.

Wie bereits berichtet,  touchierte gegen 5 Uhr  bei Asten auf der Westautobahn( A1)  ein mit lebenden Hühnern beladener Tiertransporter  die Leitschiene und kippte. Im Zuge des Unfalls verteilten sich Käfige mit tausenden Hühnern auf der Fahrbahn. Zahlreiche Tiere konnten entkommen. Um die Hühner einzufangen und die Bergungsarbeiten durchführen zu können, wurde die Richtungsfahrbahn Wien zwischen Asten und dem Knoten Linz gesperrt. Die Sperre sorgte  im Morgenverkehr für kilometerlange Stauungen. Gegen 8 Uhr reichte der Stau rund 15 Kilometer bis zum Knoten Haid zurück. Der Zeitverlust für Autofahrer betrug rund 1 Stunde. Auch auf den Ausweichstrecken kam es zu erheblichen Verzögerungen.  Auf der Wienerstraße (B1) kam es  bei  Marchtrenk zur 5 Kilometer zähen Verkehr und 20 Minuten Verzögerung in Richtung Linz.  Auf der Umfahrung Ebelsberg in Linz kam es zu rund 8 Kilometer Stau. Hier verloren Autofahrer  mindestens 30 Minuten.  Auch über die Ausweichstrecke über Pasching und die Unionstraße war einiges an Geduld gefragt.

Eine Dauer der Sperre  ließ sich gegen 08:30 Uhr noch nicht abschätzen, da noch immer entlaufene Hühner eingefangen werden mussten.  Die Bergungsmaßnahmen wurden unter anderem durch die laut Autobahnpolizei nicht hundert Prozent funktionierende Rettungsgasse behindert.  Der ARBÖ riet den Autofahren möglichst großräumig auszuweichen.  Eine Ausweichmöglichkeit bestand über die Autobahnausfahrt Sattledt und die Voralpenstraße (B122) über Kremsmünster und Bad Hall sowie Sierning nach Steyr. Von dort konnten die Autofahrer über die Haager Straße (B42) zur Autobahnauffahrt Haag.  Eine weitere Ausweichmöglichkeit  beim Knoten Voralpenkreuz über die Innnkreisautobahn (A8) und Wels bis Eferding. Von dort konnte man über die Eferdinger Straße (B129) über Alkoven, Wilhering und das Stadtgebiet von Linz  sowie die Donaustraße (B3) und Mauthausen bis Enns ausweichen.

 

(Forts. mögl.) 

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