- 03.07.2017, 15:32:52
- /
- OTS0132
Haimbuchner: Nach einem politischen Mord darf nicht zur Tagesordnung übergegangen werden
Betroffenheit und Fassungslosigkeit bei LH-Stv. Haimbuchner ob der bestialischen Gewalttat an den Eltern eines hohen Mitarbeiters des Landes OÖ
Utl.: Betroffenheit und Fassungslosigkeit bei LH-Stv. Haimbuchner ob
der bestialischen Gewalttat an den Eltern eines hohen
Mitarbeiters des Landes OÖ =
Linz (OTS) - „Diese unvorstellbare Tragödie hat für mich eine
persönliche Seite, die auf der jahrelangen Zusammenarbeit mit meinem
Mitarbeiter gründet, dem mit seiner Familie mein ganzes Mitgefühl
gilt. Wir alle sind schockiert und zutiefst betroffen und schauen
fassungslos in das Antlitz des Grauens. Es ist aber auch meine
traurige Pflicht festzuhalten, dass zwei Menschen auf bestialische
Art und Weise ums Leben gebracht wurden, weil sie der Täter für
Anhänger der FPÖ gehalten hat. Damit handelt es sich um einen
politischen Mord. Man muss diese unfassbare Wahrheit auch so
aussprechen“, so der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich,
LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner. *****
„Gehen wir jetzt zur Tagesordnung über? Sind das Opfer, die wir eben
hinnehmen müssen? Ist die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei
Grund genug, um in Österreich hingerichtet zu werden? Ist das alles,
was in Österreich zu einem politisch motivierten Doppelmord
öffentlich diskutiert wird? Das beharrliche Schweigen von Teilen des
öffentlichen Lebens, die sich bei weitaus harmloseren Gelegenheiten
unverzüglich zu Wort melden und politische Konsequenzen fordern,
nährt leider den Verdacht, dass die viel beschworene
Zivilgesellschaft mit zweierlei Maß misst. Nicht die Gesellschaft
war das Ziel des Täters, wie es jetzt vielfach verharmlosend
dargestellt wird, sondern die Opfer wurden ganz bewusst ausgesucht,
auf Grund ihrer angenommenen Nähe zur FPÖ. Diese politische
Komponente rückt diese bestialische Gewalttat in ein Licht, das von
uns nicht negiert wird. Wir werden nicht zur Tagesordnung übergehen.
Dafür ist die politische Dimension dieses furchtbaren Verbrechens zu
groß“, so Haimbuchner.
Der Landeshauptmannstellvertreter hat in der heutigen Sitzung der OÖ
Landesregierung eine Erklärung abgegeben, die dieses politische
Verbrechen aufs Schärfste verurteilt und den Angriff auf die Politik
und das Land OÖ thematisiert hat. Auch bei der nächsten
Landtagssitzung am kommen Donnerstag wird sich die FPÖ um eine
gemeinsame Erklärung aller Parteien in diesem Sinne bemühen.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FLO






