FP-Seidl: Niederösterreich kauft drei Strahlentherapie-Geräte – Wien keines

Versorgung von Wienern bleibt weiterhin rückständig

Wien (OTS) - Während sich Niederösterreich seiner Verantwortung kranken Bürgern gegenüber sehr wohl bewusst zu sein scheint und drei neue Strahlentherapiegeräte für Krebspatienten anschafft, rührt Wien einmal mehr keinen Finger, ärgert sich heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl über die Untätigkeit auf Kosten der Gesundheit von kranken Menschen. Auch der Stadtrechnungshof hat bestätigt, dass es zu wenige Geräte gibt.

„Wer wie Niederösterreich nur 50 statt wie Wien 700 Millionen Euro für die Mindestsicherung ausgibt, hat dann natürlich mehr Geld für die medizinische Versorgung seiner Bürger“, kommentiert Seidl den chronischen Geldmangel der Stadt Wien, der bei der rot-grünen Stadtregierung zu Einsparungen an falscher Stelle führt.
 
Seidl fordert eine weitere und nachhaltige Aufstockung der Strahlentherapiegeräte auf ein internationalen Kriterien entsprechendes Niveau, das nicht nur der Einwohneranzahl Wiens, sondern der tatsächlichen Anzahl der zu versorgenden Patienten von 2,6 Millionen inkl. Einzugsgebiet entspricht.  „Schon vor Jahren wurde der Ausbau der modernen Strahlentherapie durch die Finanzabteilung  - nicht durch die Generaldirektion -  einfach abgelehnt. Auch die geplante Aufstockung um drei Geräte ist nicht ausreichend. Lange Wartezeiten haben jedoch für Krebspatienten fatale Folgen. Ich appelliere daher an die Verantwortlichen im Gesundheitsressort, sofort tätig zu werden“, so Seidl abschließend.

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