• 03.07.2017, 11:18:49
  • /
  • OTS0047

„Undercover unter Tieren“: „Universum“ dokumentiert mit Hilfe von Animatroniks das Zusammenleben im Tierreich

Teil 3 „Gemeinsam statt einsam“ am 4. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2

Utl.: Teil 3 „Gemeinsam statt einsam“ am 4. Juli um 20.15 Uhr in ORF
2 =

Wien (OTS) - Das Zusammenleben mit anderen hat gewisse Vorteile – das
ist auch bei Tieren so. Zusammenarbeit sorgt oft für bessere Chancen
auf Erfolg, Gemeinschaft für mehr Sicherheit vor Feinden. Um aus
allernächster Nähe zu sehen, wie dieses Miteinander funktioniert, hat
Naturfilmregisseur John Downer seine lebensecht nachgebauten
Animatronik-Kameratiere wieder losgeschickt – vom Wolfsrudel im
Norden Kanadas bis zum Schimpansen-Clan oder
Warzenschwein-Junggesellenclub in Afrika. Mit erstaunlichen
Ergebnissen – wie der dritte Teil des neuen „Universum“-Vierteilers
„Undercover unter Tieren“ am Dienstag, dem 4. Juli 2017, um 20.15 Uhr
in ORF 2 zeigt. Die vierte und letzte Folge der BBC-Serie
(Bearbeitung: Jutta Karger) – „Bei Komödianten und Chaoten“ (11.
Juli) – beweist, dass es auch unter Tieren nicht ausschließlich um
die ernsten Dinge des Lebens geht.

Wenn männliche Warzenschweine erwachsen werden, müssen sie die
Familie verlassen und schließen sich zu „Junggesellen-Clubs“
zusammen. Ein fremdes Junges nähert sich äußerst vorsichtig – schon
allein deshalb, weil es sein Kamera-Auge und die teure Elektronik in
seinem Inneren nicht aufs Spiel setzen will. Die Hauer der jungen
Keiler sind zwar noch recht kurz, aber trotzdem schon gefährlich.
Doch der Neuling wird akzeptiert – seine elastische Nase hat beim
Begrüßungsritual mithalten können. Dann darf die animierte Tierpuppe
Teil einer ganz außergewöhnlichen Allianz werden: Afrikanische
Warzenschweine haben mit Zebramangusten ein höchst angenehmes
Arrangement getroffen. Sie lassen sich nämlich von den kleinen
Raubtieren die Haut pflegen und von Parasiten befreien. Für die
Mangusten fällt dabei eine Mahlzeit ab; allerdings nur bei echten
Warzenschweinen. Das Animatronik-Warzenschwein wird zwar auch
aufgefordert, sich zur Hautpflege hinzulegen, seine künstliche Haut
ist jedoch frei von Zecken und Flöhen – für die Parasitenjäger also
eine herbe Enttäuschung.

Das dank Technik animierte Wolfsjunge, das sich „undercover“ in ein
Rudel Arktischer Wölfe mischen soll, hat eine gefährliche Mission vor
sich: Wölfe töten Welpen, die nicht zu ihrem Rudel gehören. Die
extremen Bedingungen im hohen Norden zwingen diese Wölfe zu einem
besonders engen Rudel-Zusammenhalt. Neben der Mutter produziert auch
noch eine andere Wölfin Milch, um die Jungen im Notfall versorgen zu
können. Und wenn im Sommer Stechmücken zu Tausenden über die Welpen
herfallen, übersiedelt der Leitwolf den Nachwuchs an einen
kilometerweit entfernten anderen Bau. Er verlangt den Kleinen dabei
ein hohes Tempo ab – aber immer noch besser, als von den Blutsaugern
verfolgt zu werden.

In der Kalahari im Süden Afrikas leben Erdmännchen in großen
Verbänden. Ihr Teamwork ist legendär. Zum Schutz der Kolonie halten
Wachtposten ständig Ausschau nach potenziellen Gefahren wie zum
Beispiel Schlangen, die es auf die Jungen abgesehen haben könnten.
Wenn es dem „Wächter“ nicht gelingt, die Schlange zum Rückzug zu
bewegen, ruft er Verstärkung. Dann sieht sich der Eindringling bald
einer ganzen Erdmännchen-Phalanx gegenüber. Eine Schlange, die dann
immer noch nicht das Feld räumt, kann keine „normale“ Schlange sein.
Ihr Kamera-Auge hält aus nächster Nähe fest, wie den Erdmännchen klar
wird, dass sie harmlos ist.

Um die Schimpansen in Senegal unauffällig aus nächster Nähe filmen zu
können, kamen neben einer Robo-Schildkröte und einem mechanischen
Buschbaby in einem Baumstumpf mit Hi-Tech-Innenleben noch eine ganze
Reihe versteckter Kameras zum Einsatz. Ganz besonders gut hat sich
dabei die nachgebaute Frucht des Affenbrotbaums (mit ihrer
eingebauten Kamera) bewährt: Für Schimpansen-Kinder eignet sich die
ballähnliche Frucht bestens zum Spielen; und wenn sie dabei
versehentlich ins Wasser rollt, gelingen ihr auch noch einmalige
Aufnahmen aus allernächster Nähe von den großen Schimpansen-Männchen,
die inzwischen entspannt ein kühles Bad genießen.

Für eine erfolgreiche Treibjagd ist Teamwork unerlässlich. Auch darin
sind die Schimpansen Meister. Die nahrhafte Fleischmahlzeit mit allen
Beteiligten zu teilen, ist für den erfolgreichen Jäger
selbstverständlich – das Teilen fördert den Gruppenzusammenhalt und
garantiert, dass auch bei der nächsten Jagd alle wieder verlässlich
ihren Beitrag leisten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT
+ sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle
Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen
HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die
ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz
Österreich persönliche Hilfestellung.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel