willhaben-Umfrage: 80 Prozent nutzen digitale Fahrzeugbörsen für die Gebrauchtwagensuche

Händler-Autos im nahen Umkreis werden leicht bevorzugt

Wien (OTS) - Die Fahrzeugbörse willhaben hat gemeinsam mit Marketagent.com, dem Spezialisten für digitale Markt- und Meinungsforschung, die Vorlieben der Österreicher beim Gebrauchtwagenkauf untersucht – vom Suchverhalten bis hin zum Kaufabschluss. Rund 2600 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren gaben im Mai 2017 Einblicke in ihre diesbezüglichen Gewohnheiten und Präferenzen.

Rund ein Drittel der befragten Österreicher befindet sich aktuell auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen bzw. konnte vor kurzem ein passendes Auto finden. Acht von zehn unter ihnen nutzen bzw. nutzten hierfür digitale Fahrzeugbörsen oder Apps. Immer öfters läuft dies bereits über Smartphones (62%), auch wenn den Augen zuliebe PCs bzw. Notebooks insgesamt noch immer gewinnen (85%).  

„Digitale Fahrzeugbörsen und Apps sind laut diesen Umfrage-Ergebnissen die mit großem Abstand gängigste und effektivste Methode der Autosuche“, betont Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin von willhaben. Tatsächlich wird viermal so oft ein passendes Auto über digitale Fahrzeugbörsen gefunden als über Familie, Freunde und Bekannte – der zweiteffektivsten Suchart.

Preis-Leistung entscheidet

Die drei wichtigsten Entscheidungskriterien beim Gebrauchtwagenkauf sind – wenig überraschend –der Preis (73%), der Kilometerstand (60%) und das Baujahr (51%). Auf Platz vier folgt die Leistung des PKWs (38%). Die Fahrzeug- und Antriebsart sowie die Marke teilen sich den fünften Platz (32%). Mehr als ein Drittel der Befragten zieht Elektroautos in Erwägung. Insgesamt legen Frauen mehr Wert auf die Fahrzeugart im Gegensatz zu Männern, die auf die Marke achten: VW und Audi sind weiterhin die Renner, vor allem bei Männern unter Dreißig.

Höhere Budgets für Gebrauchtwägen im Süden und Westen

Laut dieser Umfrage sind 20 Prozent der Österreicher bereit, bis zu 15.000 € für ein gebrauchtes Auto auszugeben. In der Steiermark trifft dies sogar fast auf jeden Vierten zu (24%). Weitere 15 Prozent verfügen über Budgets bis zu 25.000 €, am häufigsten kommt dies in Oberösterreich (20%) und im Westen vor (Tirol und Vorarlberg 17%). Im mittleren Preissegment sind österreichweit ganze 30 Prozent bereit, zwischen 5.000 € und 10.000 € zu zahlen. 

Mehr als die Hälfte wählt Händler-Autos im nahen Umkreis

Auf den digitalen Fahrzeugbörsen arbeitet sich jeder Dritte zuerst durch die Angebote von KFZ-Händlern. Der wichtigste Grund dafür ist die Gewährleistung bzw. die Garantie auf das Fahrzeug. Desto älter der potentielle Käufer, desto schlagkräftiger wirkt dieses Argument. Auch Tageszulassungen fördern das Interesse an Händler-Angeboten: Sieben von zehn Suchenden würden ein Tagesauto in Erwägung ziehen, also ein Auto, welches den KFZ-Händler als Vorbesitzer führt. 

Tatsächlich unterschrieben mehr als die Hälfte all jener, die ein passendes Auto vor kurzem gefunden haben, den Kaufvertrag bei einem KFZ-Händler (54%). Vier von zehn Personen taten dies in einem Umkreis von bis zu 25 km vom eigenen Wohnort.

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