- 01.07.2017, 09:00:16
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Ludwig/Neumayer: 2016 geringere Betriebskosten im Gemeindebau
Jahresabrechnung: Hervorragend gewirtschaftet und Betriebskosten mit besonderer Umsicht kalkuliert
Utl.: Jahresabrechnung: Hervorragend gewirtschaftet und
Betriebskosten mit besonderer Umsicht kalkuliert =
Wien (OTS) - Bis spätestens gestern, 30. Juni, so die geltenden
gesetzlichen Bestimmungen, müssen alle MieterInnen von
Mehrparteienhäusern die Betriebskostenabrechnung für das Vorjahr
erhalten. GemeindemieterInnen dürfen sich freuen: Durch
verantwortungsvolles Wirtschaften und gute Kalkulationen konnten die
Betriebskosten von 2015 auf 2016 gesenkt werden. Fielen 2015 im
Schnitt 2,15 Euro Betriebskosten pro Quadratmeter und Monat an, liegt
der Wert 2016 bei 2,14 Euro.
Aus der Abrechnung der von der Hausverwaltung getätigten Ausgaben und
den von den MieterInnen bereits geleisteten, monatlich
vorgeschriebenen Beiträgen, ergibt sich also entweder eine Gutschrift
oder eine Nachzahlung. Für die Jahresabrechnung 2016 besteht ein
ausgewogenes Verhältnis: Knapp 60 Prozent der MieterInnen erhalten
eine Gutschrift. „Über jeder zweite Haushalt bekommt im Durchschnitt
72 Euro zurück“, stellt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest. Für etwa
40 Prozent der Haushalte ergibt sich eine moderate Nachzahlung von
durchschnittlich 56 Euro. ****
Utl.: Verantwortungsvoll wirtschaften und gut kalkulieren
Einige Bestandteile der Betriebskosten – darunter Wasser-, Müll- oder
Kanalabgaben – sind abhängig vom individuellen Wohnverhalten der
MieterInnen und daher von der Hausverwaltung nicht im Voraus bis ins
letzte Detail kalkulierbar. Auch Kosten für zwingend erforderliche
Entrümpelungen von brandgefährlichen Sperrmüllablagerungen in
Stiegenhäusern und Kellerräumlichkeiten lassen sich erst im
Nachhinein exakt beziffern. „Eine gute Hausverwaltung wirtschaftet
verantwortungsvoll, das ist Wiener Wohnen für das Jahr 2016 besonders
gut gelungen“, betont Wohnbaustadtrat Ludwig. „Für alle
Eventualitäten, die bei einer Wohnhausanlage auftreten können, muss
vorgesorgt werden. Gleichzeitig sind die Vorschreibungen so zu
kalkulieren, dass sie im Rahmen derzu erwartenden Ausgaben liegen und
entsprechend bemessen sind. Dafür sind Kompetenz und langjährige
Erfahrung gefragt“, so Ludwig weiter.
Im Interesse aller MieterInnen kalkuliert Wiener Wohnen die
Betriebskosten mit besonderer Sorgfalt. Für die Jahresabrechnung 2016
fiel das Betriebskostensaldo dementsprechend geringer als im Vorjahr
aus. In mehr als der Hälfte der städtischen Wohnhausanlagen sind die
tatsächlich getätigten Ausgaben trotzdem unter den Schätzungen und
Kalkulationen gelegen. „Die Jahresabrechnung 2016 verdeutlicht, dass
Wiener Wohnen auch im vergangenen Jahr seine Verantwortung als
kommunale Hausverwaltung ernst genommen und im Sinne aller
BewohnerInnen gewirtschaftet hat“, so Wiener Wohnen Direktor Josef
Neumayer.
Utl.: Transparent und verständlich
Die jährliche Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen wird den
MieterInnen in Form einer übersichtlichen Aufstellung und einem
Leitfaden mit den wichtigsten Erläuterungen und Erklärungen zu den
einzelnen Positionen und Fachausdrücken zugesandt. Das oftmals
kompliziert erscheinende Zahlenwerk wird damit auch für Laien
verständlich dargestellt.
Sollte darüber hinaus noch eine Frage offenbleiben, liegt eine
detaillierte Aufschlüsselung samt Rechnungsübersicht für alle
MieterInnen bei Wiener Wohnen auf. Nach telefonischer
Terminvereinbarung sind die Detailabrechnungen jederzeit einsehbar.
Allen Mieterbeiräten wird die komplette Betriebskostenabrechnung von
Wiener Wohnen automatisch per USB-Stick zugestellt. „Das ist ein
kostenloser Service für alle MietervertreterInnen im Gemeindebau, mit
dem wir im Sinne größtmöglicher Transparenz die Überprüfung der
Jahresabrechnungen erleichtern wollen“, unterstreicht Wiener Wohnen
Direktor Josef Neumayer. (Schluss) ml/kau
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