Stronach/Dietrich: Aus für Pflegeregress - ein guter Tag für alle Österreicher!

Finanzierung: Luxuspensionen abschaffen, E-Card-Missbrauch verhindern

Wien (OTS) - „Das ist ein wichtiger, ein guter Tag für alle Österreicher!“, kommentierte Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag die Abschaffung des Pflegeregresses. „Jetzt haben die Menschen die Sicherheit, dass - wenn es soweit ist – nicht alles weg ist, was man sich jahrelang geschaffen hat“, so Dietrich. Die Finanzierung kann sie sich durch eine Abschaffung der Luxuspensionen vorstellen und durch ein Foto auf den E-Cards, um den Missbrauch zu verhindern.

„Pflege betrifft nicht nur alte Menschen, sondern auch junge, die durch einen Schicksalsschlag von einem Moment zum anderen auf Pflege angewiesen sind. Wer pflegt, der weiß aber von heute auf morgen nicht, wie es weitergeht“, erklärte die Team Stronach Sozialsprecherin. Da sei die Abschaffung des Pflegeregresses dringend nötig gewesen.

Dietrich erinnerte, dass noch vor wenigen Wochen ein Antrag des Team Stronach auf E-Cards mit Foto abgelehnt wurde. Dies, obwohl eine Anfrage des Team Stronach ergeben hatte, dass mit den Karten Missbrauch betrieben werde.

Als weitere Möglichkeit, wie der Regress finanziert werden könnte, nannte die Team Stronach Mandatarin das Abschaffen der Luxuspensionen. „Zeigen Sie ein soziales Herz!“, verlangte Dietrich besonders von der SPÖ. Denn während rund 900.000 Österreicher mit unter 900 Euro Pension auskommen müssen, „haben andere Luxuspensionen von zigtausend Euro, für die nicht einbezahlt wurde!“ Wenn auch mit dem Abschaffen des Pflegeregresses ein richtiger Schritt gesetzt wurde, „müssen wir ehrlich über die Finanzierung der Pflege sprechen“, mahnte Dietrich. Denkbar wäre ihr Modell einer Pflegeversicherung als staatliche Vorsorge.

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