• 29.06.2017, 15:40:16
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  • OTS0336

LH Mikl-Leitner eröffnete Wieselburger Messe 2017

„Wichtige Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten“

Utl.: „Wichtige Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Von heute, Donnerstag, bis kommenden Sonntag
findet die Wieselburger Messe statt, die heute von Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner im Beisein von LH-Stellvertreter Stephan
Pernkopf, Bürgermeister Günther Leichtfried, stellvertretender
Messepräsident, Otto Auer, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer
Niederösterreich, und Messedirektor Werner Roher eröffnet wurde. Im
Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurden auch das „Kasermandl in
Gold 2017“ und erstmals auch „Das goldene Stanitzel 2017“ vergeben.

Die Wieselburger Messe sei etwas „ganz Besonderes“, denn mit rund 520
Ausstellern sei sie „die größte Messe in Niederösterreich“, hielt
Landeshauptfrau Mikl-Leitner fest, dass die Messe eine große
Tradition habe, hier in der Region verankert und auch international
bekannt sei. „Diese Messe spiegelt die dynamische Entwicklung unserer
Region wider“, betonte Mikl-Leitner, dass diese immer am Puls der
Zeit sei und neue Akzente setze. So präsentiere sich die Messe heuer
in einem neuen Erscheinungsbild, bedankte sich die Landeshauptfrau
für die Planung und Umsetzung der neuen Halle und des neuen
Eingangsbereiches.

Die Messe biete eine große Vielfalt, sagte Mikl-Leitner, dass diese
„sehr viele fachliche und inhaltliche Akzente“ setze, so werden neben
dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich auch die Themen „Bauen
und Wohnen“, „Haushaltsausstattung“ und „Garten-Genuss-Freizeit“
präsentiert. „Neu dabei sind etwa der gesamte Bereich der Familie,
‚Form und Handwerk’ und ‚future world’“, so die Landeshauptfrau. „Die
Wieselburger Messe ist eine wunderbare Plattform für die Bäuerinnen
und Bauern, wo sie ihre Produkte präsentieren können“, so sei hier
auch die Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ fühlbar und
spürbar, bedankte sich Mikl-Leitner bei LH-Stellvertreter Pernkopf
für die Initiative, die weit über Niederösterreich hinaus bekannt
sei.

Bei der Wieselburger Messe würde das Zusammenkommen im Mittelpunkt
stehen, so würden hier Geschäfte und Kooperationen angebahnt werden,
sagte Mikl-Leitner. Wieselburg sei „ein Messestandort ersten Ranges“
und habe sich optimal positioniert – nicht nur national, sondern auch
international – und sei „eine wichtige Brücke zwischen Produzenten
und Konsumenten“.

Das Beständigste in der heutigen Zeit sei die Veränderung, führte
Mikl-Leitner aus, dass man sich zunehmend neuen Herausforderungen
stellen müsse und: „Diese Herausforderungen brauchen neue Antworten.“
„Einige dieser Antworten liegen in der Wieselburger Messe begründet:
Es braucht wieder ein Vertrauen in die eigene Stärke und es braucht
wieder ein starkes Miteinander.“ Die Landeshauptfrau betonte: „Ich
bin unglaublich stolz auf unsere Unternehmen, auf unsere
Landwirtinnen und Landwirte und auf alle, die hier in
Niederösterreich Hand anlegen.“ Gemeinsam sei es gelungen,
Niederösterreich „zu einer prosperierenden Region“ und „zu einem
florierenden Wirtschaftsland“ zu machen. Das zeige auch die
Datenlage: „In den letzten sechs Jahren sind wir beim
Wirtschaftswachstum viermal über dem österreichischen Durchschnitt
gelegen. Und es ist uns gelungen, uns im Bereich der Kaufkraft auf
Platz eins vorzuarbeiten.“

Die Landwirtschaft sei „eine zentrale Säule in der Entwicklung
unseres Landes“, so Mikl-Leitner. Es brauche aber immer wieder neue
Maßnahmen, zu den entsprechenden Rahmenbedingungen gehörten der
Ausbau der Infrastruktur (Straße und Glasfaser) und eine
Entbürokratisierung und Deregulierung.

Eine ganz entscheidende Rolle im Landesentwicklungskonzept spiele die
Digitalisierung. „Die Digitalisierung der Industrie und
Landwirtschaft ist bereits Realität“, hielt Mikl-Leitner fest, dass
man die Chancen nun optimal nützen müsse. „Die Bäuerinnen und Bauern
wissen, dass es wichtig ist, nachhaltig zu arbeiten, in Generationen
zu denken und auf der Höhe der Zeit zu arbeiten.“ Die Wieselburger
Messe sei dafür ein wichtiger Faktor, diese zeige den Konsumentinnen
und Konsumenten die Vielfalt und auch die zahlreichen Vorteile der
heimischen Produkte. Zudem werde hier auch gezeigt, welche
Technologien einsetzbar seien, um Herausforderungen bestehen zu
können.

Die Herausforderungen werde man gemeinsam meistern, wenn man auf das
setze, was sich in der Vergangenheit bewährt habe: „das Miteinander
und der Zusammenhalt“. „Dieses Miteinander und dieser Zusammenhalt
sind hier fühlbar und spürbar“, wünschte Mikl-Leitner der
Wieselburger Messe viel Erfolg und viele Besucherinnen und Besucher.

LH-Stellvertreter Pernkopf betonte im Gespräch mit Moderator Hannes
Wolfsbauer, dass es wichtig sei, jungen Menschen die beste Bildung
mitzugeben. „Innovation entsteht nur durch Bildung. Wir haben tolle
landwirtschaftliche Fachschulen, was wir jetzt noch brauchen ist ein
Fachhochschul-Lehrgang für Agrartechnologie“, sagte Pernkopf, dass
man dafür kämpfen und sich bemühen werde, diesen nach Wieselburg zu
holen, denn hier sei „die beste Kompetenz“ dafür vorhanden.

„Wieselburg ist bereit für die nächsten Tage“, betonte Bürgermeister
Leichtfried, stellvertretender Messepräsident, dass man sich in den
nächsten Tagen „als pulsierende Gewerbe- und Industriestadt, die fest
verankert in Bildung, Wissenschaft und Forschung ist und als
tolerante weltoffene Stadt“ präsentieren wolle. Er bedankte sich bei
Messedirektor Roher: „Was als kleine Gewerbeschau begonnen hat, ist
heute die größte Messe des Bundeslandes Niederösterreich.“
Messethemen würden immer wieder neu geschärft werden. Man habe nun
eine vollkommen neue Infrastruktur, von der Messe selbst und vom Land
Niederösterreich sei viel Geld investiert worden, „um uns fit zu
machen“, betonte Leichtfried, dass man Wieselburg „als Standort für
Seminare und Kongresse etablieren“ wolle. Vor wenigen Tagen sei auch
der Beschluss für die Ortsumfahrung gefasst worden, bedankte sich der
Bürgermeister dafür bei Landeshauptfrau Mikl-Leitner und bei
LH-Stellvertreter Pernkopf dafür, dass dieser immer „ein offenes Ohr“
für die Stadt und die Messe habe. „Die Messe 2017 wird Altbewährtes
und Traditionelles mit Neuem und Innovativem verbinden“, führte
Leichtfried aus, dass es neben bekannten Themen auch neue geben
werde, etwa zum Thema „Bier“ oder „future world“.

Insgesamt wurden dieses Mal 433 Käse und Milchprodukte aus allen
Bundesländern verkostet und bewertet. Vergeben wurde das „Kasermandl
in Gold 2017“ an die Wilhelmsburger Hoflieferanten, Fam. Bertl für
ihre Ziegen-Marille-Chiliroulade in der Kategorie „Innovationspreis“,
an die Landwirtschaftliche Fachschule Pyhra für ihren Kyrnberger
Frischkäse in der Kategorie „Frischkäse – Kuhmilch“, an Rita und
Johann Frühwald aus Reinsberg für den Lueg Burgkogl Bio Schofkas in
der Kategorie „Frischkäse nach Erlauftaler Art – Schafmilch“, an
Antonia und Josef König aus St. Georgen/Leys für ihren
Bio-Schafmischkäse Erlauftaler Art in der Kategorie „Frischkäse nach
Erlauftaler Art – Ziegenmilch/Mischmilch“, an Margret und Anton
Österreicher aus Eisgarn für ihr Schafmilchjoghurt in der Kategorie
„Sauermilchprodukte – Schafmilch/Ziegenmilch/Mischmilch“, an Sabine
Hinterberger aus St. Wolfgang für ihr Himbeerjoghurt in der Kategorie
„Sauermilchprodukte – Kuhmilch“, an Ingrid und Franz Sonnberger aus
Reichenthal für ihren Bio Heumilch Ziegentopfen in der Kategorie
„Frischkäse – Schafmilch/Ziegenmilch/Mischmilch“, an die Handkäserei
Wimmer aus Oberalm für ihren Camembert in der Kategorie „Weichkäse –
Kuhmilch“, an die Direktvermarktung Engerieserhof aus Wattens für
ihren Graukäse in der Kategorie „Sonstige – Kuhmilch“, an Hermann und
Patrick Huber aus Galtür für ihre Rote Ziege in der Kategorie
„Weichkäse – Schafmilch/Ziegenmilch/Mischmilch“, an die Dorfsennerei
Langenegg aus Langenegg für ihren Langenegger Espressokäse in der
Kategorie „Schnittkäse – Kuhmilch“, an die Bergkäserei Schoppernau
regGenmbH aus Schoppernau für ihren Weinviadla Kas mild und an den
Mooshof Greber mit Klaudia und Mathias Greber aus Schwarzenberg für
ihren Bergkäse SPEZIAL, 15 bis 18 Monate gereift in der Kategorie
„Hartkäse – Kuhmilch“, an Familie Eisl aus Abersee für ihren
Wolfgangsee Schafkäse honigsüß mit Zimt Bio in der Kategorie
„Sonstige – Schafmilch/Ziegenmilch/Mischmilch“. Einen Doppelsieg
erreichte die Sennerei Huban reg.Gen.m.b.H. aus Doren mit ihrem
Hubaner Sennkäse mild in der Kategorie „Schnittkäse – Kuhmilch“ und
mit ihrer Hubaner Sennereibutter in der Kategorie „Butter.

Ausgezeichnet mit dem „Goldenen Stanitzel 2017“ wurden die Familie
Eisl aus Abersee für ihr Eisl Eis Schafmilcheis Heidelbeer-Rosmarin
bio in der Kategorie „Eisspezialitäten – gewerbliche Produktion“,
Ing. Günter Hansinger aus Kilb für sein Haselnusseis in der Kategorie
„Milchspeiseeis – gewerbliche Produktion“, Die Tortenkomponisten e.U.
aus Söding für ihr Bio Mandelnougat-Grammel Eis in der Kategorie
„Milch/Obers-Eiscreme oder -Cremeeis – gewerbliche Produktion“ und
Schauppi-das Kuh´le Eis aus Furth a. d. Triesting für ihr
Joghurt-Dirndl-Eis mit Dirndl aus dem Pielachtal in der Kategorie
„Speiseeis auf Basis fermentierter Milcherzeugnisse –
landwirtschaftliche Produktion“.

Nähere Informationen: www.messewieselburg.at

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