EU-Budgetpläne - Stronach/Steinbichler: Ernährungssouveränität mit regionalen Produkten erhalten

Rupprechter sieht Lebensmittelversorgung in Gefahr: An Team Stronach-Forderung nach generellem Lebensmittelkrisenplan führt kein Weg vorbei

Wien (OTS) - „Wenn Agrarminister Rupprechter angesichts der Kommissionsvorschläge für die Finanzierung der EU die europäische Lebensmittelversorgung in Gefahr sieht, warum unterstützt er dann nicht konsequenterweise meine Forderung nach einem generellen Lebensmittelkrisenplan?“, fragt Team Stronach Wirtschafts- und Agrarsprecher Leo Steinbichler. Bereits im parlamentarischen Entschließungsantrag vom 12. November 2015 habe er die Regierung zu einer Aktualisierung der Lebensmittelnotfall- und Krisenpläne aufgefordert. „Wir leben zunehmend von der Hand in den Mund – auch in Österreich! Mehr als 20 Hektar werden bei uns täglich für Bau-, Verkehrs- oder Betriebsflächen verbaut. Böden, die daher nicht mehr für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder die Lebensmittelproduktion zu verwenden sind und nur noch in den Statistiken weitergeführt werden. Unsere kostbaren Lebensmittel werden zunehmend durch Substitute wie Palmöl ersetzt oder durch Bestrahlung für die immer länger werdenden Transportwege haltbar gemacht“, mahnt der Team Stronach Mandatar zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit Grund und Boden, aber auch mit heimischen Lebensmitteln. „Wir müssen die Ernährungssouveränität in Österreich mit regionalen und saisonalen Produkten erhalten, zum Wohle der Gesundheit, des Klimas und der heimischen Arbeitsplätze!“

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0004