Stronach/Weigerstorfer: Neues Bundessportförderungsgesetz gehört dringend nachgeschärft

Endlich rechtliche Grundlage für Sportförderdatenbank schaffen – Intransparenz durch Zusammenlegung von Grund- und Projektförderung

Wien (OTS) - „Geplant ist eine Reform der Sportförderung durch das neue Bundessportförderungsgesetz, um Licht in das Dickicht des Förderdschungels zu bringen und den Sportler wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Das Vorhaben ist löblich von Minister Doskozil, aber wird mit diesem Gesetz nicht umgesetzt“, erinnerte Team Stronach Sportsprecherin Ulla Weigerstorfer in ihrem Debattenbeitrag. „Da sind wieder viele Punkte auf dem Weg dorthin verloren gegangen, dieses Gesetz gehört dringend nachgeschärft“, kritisierte Weigerstorfer.

Nicht nur die Oppositionsparteien, auch der Rechnungshof hat fehlende Transparenz und Missstände kritisiert. Drei Punkte liegen der Team Stronach Mandatarin besonders am Herzen, dass „Fördergeber gleich Fördernehmer ist, das ist ein inakzeptabler Missstand.“ Ein weiterer Kritikpunkt ist laut Weigerstorfer die Zusammenlegung von Grund- und Projektförderung. „Das schafft Intransparenz und stellt den alten Zustand von 2013 wieder her“, mahnte Weigerstorfer.

Der wichtigste Punkt sei aber, endlich die rechtliche Grundlage für die seit 2013 im Bundessportförderungsgesetz festgelegte Sportförderdatenbank zu schaffen. „Dieses Gesetz gehört auf jeden Fall noch einmal nachgeschärft und erst dann ins Parlament gebracht, damit wirklich der Sport und damit der einzelne Sportler der Gewinner ist“, forderte Weigerstorfer. 

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