GRAS begrüßt Erhöhung des Uni-Budgets

Gasteiger: "Gute Studienbedingungen sind nur durch die Ausfinanzierung des Hochschulsektors möglich"

Wien (OTS) - Die GRAS - Grüne & Alternative Student_innen begrüßen die Zustimmung des Parlaments zur Erhöhung des Universitätsbudgets in der Periode 2019-2021. "Dass die Universitäten chronisch unterfinanziert sind, wissen wir schon lange. Umso erfreulicher ist diese Entscheidung", so Marita Gasteiger von den Grünen & Alternativen Student_innen. Die Finanzierung der Hochschulen ist in Österreich seit langem prekär. Mit der Zustimmung zur Erhöhung der Budgets wurde heute jedoch ein  erster Schritt gesetzt. Den entsprechenden Antrag eingebracht hat die Abgeordnete Sigi Maurer, ehemals ÖH-Vorsitzende für die GRAS.

"Zugangsbeschränkungen als Strafe für die Studierenden sind immer der falsche Weg", betont Gasteiger. Entgegen dem Wunsch der ÖVP wurde der Antrag ohne die geplante Studienplatzfinanzierung angenommen. Durch die heutige Entscheidung bekommen die Hochschulen nun mehr Geld. Studienplätze werden im Gegenzug jedoch nicht gekürzt. "Wir wollen mehr Geld für die Hochschulen, nicht weniger Plätze für die Studierenden", zeigt sich Gasteiger auch in dieser Hinsicht erfreut.

Die Ausfinanzierung des Hochschulsektors ist eine langjährige Forderung der GRAS. Während Expert_innen zumindest zwei Prozent des BIPs für den Hochschulsektor fordern, liegen Österreichs Investitionen in diesem Bereich weit darunter. "Die GRAS fordert weiterhin die Ausfinanzierung der Hochschulen. Wir wollen eine freie und offene Hochschule anstatt von selektiven Zugangsbeschränkungen", so Gasteiger abschließend.

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