VP-Kugler: Maßnahmenpaket für Hebammen muss umgesetzt werden

Einstimmig angenommene Vorschläge sind Handlungsauftrag an rot-grüne Stadtregierung

Wien (OTS) - „Hebammen dürfen nicht mehr wie Mitarbeiterinnen zweiter Klasse behandelt werden. Rot-Grün lässt mit der Annahme meines Antrages nun den ersten Funken an Problembewusstsein erkennen. Angesichts der ansteigenden Geburten in Wien bedarf das Maßnahmenpaket für Hebammen nun einer raschen Umsetzung“, so ÖVP Wien Gemeinderätin Gudrun Kugler zur einstimmigen Annahme des ÖVP-Antrags in der gestrigen Gemeinderatssitzung.

Laut den vorläufigen Zahlen der MA 23 war 2016 das geburtenstärkste Jahr in Wien seit dem Zweiten Weltkrieg. Dieses Wachstum stellt Wien vor neue Herausforderungen, die nur dann bewältigt werden können, wenn parallel dazu auch die Rahmenbedingungen für die Geburtshilfe von der Stadtregierung entsprechend angepasst werden.

Die notwendigen Veränderungen betreffen einerseits die Arbeitsbedingungen und Entlohnung der Hebammen in den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) sowie die Optimierung der Beratungsleistungen im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Beratungen und die Anzahl der Verträge für Kassenhebammen. Die kürzliche Aufstockung der Kassenhebammen in Wien von 18 auf 23 greift zu kurz. Um den Österreichschnitt zu erreichen, wären 62 Kassenhebammen in Wien nötig.

„Rot-Grün ist nun aufgefordert, diese dringend notwendigen Reformen rasch umzusetzen. Es ist von enormer Wichtigkeit, dass Hebammen jene Rahmenbedingungen vorfinden, in denen sie sicher und reibungslos arbeiten können. Rot-Grün muss sich dieser Verantwortung bewusst werden und auf Basis meiner im Gemeinderat einstimmig dem Ausschuss zugewiesenen Vorschlägen tätig werden“, so Kugler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 912
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001