Unfall: Verweigerter Alko-Test nach versuchter Fahrerflucht

Wien (OTS) - Am 27.06.2017 ereignete sich gegen 19:40 Uhr auf der Mariahilfer Straße (15. Bezirk) ein Verkehrsunfall: Eine 37-jährige Frau dürfte im Zuge eines Anhaltevorganges vor einer Ampel einem Moped aufgefahren sein, wodurch das Zweirad auf ein davor stehendes Moped gestoßen wurde. Der 16-jährige Lenker des ersten Mopeds wurde hierdurch verletzt, der zweite Mopedlenker blieb unverletzt. Laut Zeugenangaben versuchte die Frau mehrmals vergeblich, trotz des unter dem Auto eingeklemmten Mopeds die Fahrt fortzusetzen, ohne an der Sachverhaltsklärung mitzuwirken. Ein von der Polizei vor Ort durchgeführter Alko-Vortest ergab 2,56 g/l Blutalkoholgehalt („Promille“). Auf Anraten zweier von der Frau hinzugezogener Anwälte verweigerte sie die Durchführung der Untersuchung der Atemluft mittels geeichtem Alkomat. Es wurden gemäß den Bestimmungen des Führerscheingesetzes vor Ort der Führerschein vorläufig abgenommen und mehrere Anzeigen gegen die Frau gelegt. Aufgrund der Verweigerung der Alkomat-Untersuchung droht ihr die Höchststrafe bei Alkohol am Steuer.

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