• 27.06.2017, 10:59:48
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10 Jahre Filmfestival frame[o]ut im MuseumsQuartier

Wien (OTS) - Zum 10-jährigen Jubiläum des Festivals widmen sich drei
Abende dem Filmemachen im analogen und im digitalen Zeitalter, am 29.
Juli gibt es eine Jubiläumsnacht im MQ Haupthof. Anlässlich des
„Summer of Movement“ werden zudem aktuelle Dokus, Kurz- und
Spielfilme gezeigt, die vom politischen Aufstehen, von Aktivismus und
anderen bewegten und bewegenden Folgen gesellschaftlichen
Zusammenlebens erzählen. Zur Eröffnung am 06. Juli ist in Anwesenheit
des Regisseurs Lukas Valenta Rinner der Film „Die Liebhaberin“ zu
sehen, zudem gibt es ein Live-Konzert von Clara Blume. Bis 26. August
sorgen dann insgesamt 16 Spielabende wieder für audiovisuelle
Überraschungen auf der sommerlichen Outdoor-Kinoleinwand im
MuseumsQuartier Wien.

Der Eröffnungsfilm „Die Liebhaberin“ erzählt die Geschichte des
Hausmädchens Belén, das bei einer reichen Familie in den
Außenbezirken von Buenos Aires arbeitet. Auf einem Spaziergang
entdeckt sie nahe der Luxusanlage ein Nudistencamp. Dort wird sie
bald als Mitglied aufgenommen und lebt eine zweite Identität zwischen
Zügellosigkeit und Harmonie, bis die Community der Reichen die
Subkultur entdeckt und vertreiben möchte.

Mehrere Abende sind thematisch dem „Summer of Movement“ gewidmet: so
steht am 08. Juli „Rage“ auf dem Programm, in dem die zwei
alternativen Bewegungen Anarchismus und Acid House Techno
aufeinandertreffen. Von den Ursprüngen der Techno Musik, der
Arbeiterklasse bis hin zur Idee des Anarchismus zeigt der Film die
Techno Szene als soziopolitische Bewegung gegen das System. In „Whose
Streets“ (21.07.) wird der unbewaffnete Jugendliche Mike Brown von
der Polizei getötet und stundenlang auf der Straße liegen gelassen.
Trauer, langjährige Spannungen und aufgestaute Wut bringen Menschen
aller Gesellschaftsschichten in Bewegung. Als die Nationalgarde mit
Waffen einfällt, werden die Menschen zu Aktivisten eines neuen
Widerstandes, die für Bürgerrechte und das Recht zu leben kämpfen.
„Black Code” (11.08.) zeigt, wie das World Wide Web heute von
Regierungen kontrolliert und Kommunikation manipuliert wird. In
„Knives Out“ wiederum (19.08.) geht es um eine Gruppe von Freunden,
die sich in einem idyllischen Sommerhäuschen am See trifft. Es ist
ihr erstes Wiedersehen seit dem Schulabschluss. Unter dem Einfluss
von Alkohol steigen die Spannungen und bald wird die junge Solomia
zur Außenseiterin des Abends und ein perfides Spiel beginnt.

Zum 10-jährigen Jubiläum des Festivals beschäftigen sich drei Abende
mit dem Filmemachen im analogen und im digitalen Zeitalter: „Cinema
Futures“ (22.07.) geht hierbei der Frage „Digitale Revolution“ oder
„Digitaler Wahnsinn?“ nach. Gleich drei Filme stehen am 28.07. auf
dem Programm: „Das unmögliche Bild“ wird von der 13-jährigen Johanna
und aus der Perspektive der Regisseurin erzählt und zeigt eine
Familie in Wien in den 1950ern auf Super 8mm als Home Movie.
Fragmente einer Familiengeschichte, Geheimnisse kommen ans Licht. Bei
„LDAE“ führt eine Webcommunity online Regie. Über Handlung, Drehorte
und Schnittfassung wird abgestimmt. Die Grenzen zwischen real und
virtuell verschwimmen in Ironie. In „Mimikri“ will sich die
17-jährige Jana als Femme Fatale fotografieren lassen, um den viel
älteren Tom zu verführen.

Bei der Jubiläumsnacht (29.07.) im MQ Haupthof ist „AFTER THE FOX“
mit Peter Sellers zu sehen: Aldo Vanucci, „der Fuchs“, ein
Meisterdieb will den Coup seines Lebens landen und Goldbarren aus
Kairo, die per Schiff nach Italien kommen, abfangen. Als
Filmregisseur getarnt, dreht er an der Landestelle im kleinen
Fischerdorf einen improvisierten Film. Alle DorfbewohnerInnen machen
mit bei den Dreharbeiten zum „Gold aus Kairo“. Jeder will ein
Filmstar sein. Das Kino befindet sich im Höhenflug und Filmleuten ist
alles erlaubt.

In Kooperation mit dem „CALLE LIBRE Street Art Festival“ steht zum
dritten Mal ein Abend (12.08.) ganz im Zeichen von Street Art mit
einer aktuellen Doku und zahlreichen internationalen Gästen aus dem
Graffiti-Bereich.

Ein Spezial-Filmprogramm gibt es am 18. August zur Ausstellung „WELT
KOMPAKT?“ im frei_raum Q21 exhibition space mit Videos von Lucas
Bambozzi, Marie Carangi, Silvio De Camillis Borges & Igor Vidor,
Fabiana Faleiros, Anna Jermolaewa, Dudo Quintanilha, Luiz Roque,
Antoinette Zwirchmayr, kuratiert von Ursula Maria Probst. Zudem wird
ein brasilianischer Überraschungsfilm gezeigt, der von den
KünstlerInnen während der Ausstellungseröffnung ausgewählt wird.

An einem weiteren Abend (14.07.) werden die ausgezeichneten Filme der
zweiten Edition des „AUSTRIAN AMERICAN SHORT FILM FESTIVAL“ von
Filmemacher Virgil Widrich und in Anwesenheit der FilmemacherInnen
präsentiert.

Zum Abschluss werden am 25. und 26. August gemeinsam mit dem CAT
VIDEO FESTIVAL VIENNA und der Vienna Shorts Agentur Filme aus dem
bemerkenswerten Genre der vom Publikum heißgeliebten „Cat-Movies“
präsentiert.

Programmpartner sind zudem das „this human world - International
Human Rights Film Festival“ und YOUKI, das größte internationale
Jugend- und Medien-Festival in Österreich.

10 Jahre Filmfestival frame[o]ut
in Koproduktion mit dem MuseumsQuartier Wien
07.07. bis 26.08., jeden Fr & Sa, 21.30h
MQ Haupthof / MQ Hof 8
Schlechtwetterlocations: Arena21
Eintritt frei
Projiziert wird digital. Sound über Funkkopfhörer: Verleih vor den
Vorstellungen, für eine Kaution von EUR 10 oder den Einsatz eines
Lichtbildausweises für die Dauer des Screenings.

www.frameout.at
www.mqw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MQW

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