FP-Krauss/Seidl: Null-Toleranz gegen wieder aufblühenden Kinderstrich im Stuwerviertel

Stadtregierung muss umgehend tätig werden

Wien (OTS) - „Die vermeintliche Ruhe im Stuwerviertel hat leider nicht lange gehalten“ kommentiert der Obmann der FPÖ-Leopoldstadt LAbg. Wolfgang Seidl die dramatische Entwicklung unweit des Drogen- und Kriminal-Hotspots Praterstern. Noch in den 90ern war das Stuwerviertel bekannt für den illegalen Junkie-, Hausfrauen und Kinderstrich Wiens. Bauliche Maßnahmen wie Einbahnlabyrinthe und verstärkte Kontrollen durch Zivilstreifen – verbunden mit Strafen für Freier – haben die „Kunden“ in einem Maße abgeschreckt, dass sich der „Markt“ regulierte und die illegale Prostitution nahezu aus dem Stuwerviertel vertrieben wurde. 

Neuerdings nehmen Anrainer jedoch ein Wiederaufblühen der Prostitution vor durch Minderjährige in ihrem Viertel wahr und schlagen Alarm. „Die Mädchen kommen häufig aus Ungarn und sind oft keine 16 Jahre alt. Dieser erschreckenden Entwicklung müssen sofort Maßnahmen entgegengesetzt werden, bevor die Situation wieder so eskaliert wie vor 20 Jahren“, erklärt der Jugendsprecher der FPÖ-Wien LAbg. Maximilian Krauss. 

Er fordert von der Stadt Wien ein Maßnahmenpaket gegen den „Kinderstrich“ in der Leopoldstadt. Schärfere Kontrollen, der verstärkte Einsatz von Streetworkern bis hin zu nächtlichen Fahrverboten, außer für Anrainer, seien hier denkbar. Von der Justiz fordern Krauss und der Leopoldstädter FPÖ-Obmann, LAbg. Wolfgang Seidl, harte Strafen für die Zuhälter: „Wer sich so an den Schwächsten vergeht, muss drakonisch bestraft werden!“ 

Krauss wünscht sich einen runden Tisch aller Institutionen, die den wieder aufkommenden Kinderstrich in Wien im Keim ersticken können. Stadtpolitik, Bezirk und Polizei sollen gemeinsam Maßnahmen gegen diese gefährliche Entwicklung erarbeiten. „Wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen geht, muss man  gemeinsam, rasch und zielführend arbeiten“, betonen Krauss und Seidl abschließend.

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