NÖGKK weitet „Frühe Hilfen“ 2018 auf Lilienfeld und Mödling aus

Unterstützung für junge Familien schafft Voraussetzungen für gesünderes Aufwachsen der Kinder in Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - Die Einrichtung „Frühe Hilfen“ ist für viele niederösterreichische Familien eine wichtige Anlaufstelle geworden. Sie leistet einen Beitrag zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit im Land und schafft die Voraussetzungen für ein gesünderes Aufwachsen. Das bestätigt eine österreichweite wissenschaftliche Studie zu Wirkung und Nutzen der Familieninitiative, die von Bund, Ländern und Sozialversicherung getragen wird. Die NÖ Gebietskrankenkasse bietet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung GmbH (ARGEF) „Frühe Hilfen“ derzeit in den Bezirken Baden, Neunkirchen, Wiener Neustadt und Wiener Neustadt Land an. 2018 weitet die NÖGKK das Angebot auch auf die angrenzenden Bezirke Lilienfeld und Mödling aus.

Das Maßnahmenpaket von „Frühe Hilfen“ zielt darauf ab, gesundheitliche Belastungen von Familien und Kindern frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Als Ansprechpersonen stehen Familienbegleiterinnen bereit. Sie arbeiten eng mit Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und der Kinder- und Jugendhilfe in Niederösterreich zusammen und unterstützen die Betroffenen dabei, geeignete Angebote zu finden und anzunehmen.

Entwicklung des Kindes wird gefördert

„Wir haben jetzt die Bestätigung für die positive Wirkung der ,Frühen Hilfen‘ und den Weg, den wir mit dem Modellversuch bereits 2014 in Wiener Neustadt eigeschlagen haben“, sagt der Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, Gerhard Hutter. „Ab Mai 2018 werden wir ,Frühe Hilfen‘ deshalb auch in Lilienfeld und Mödling anbieten.“

Die positiven Effekte des Erfolgsprojekts können sich sehen lassen:
Erziehungs- und Gesundheitskompetenz der Eltern steigen. Belastungen wie Stress, Zukunftsängste oder psychosoziale Belastungen nehmen ab, bestätigen die Befragten. „Die Eltern-Kind-Bindung bessert sich – und im Endeffekt wird die Entwicklung des Kindes gefördert“, so der Obmann weiter. „Die Mitarbeiterinnen von ,Frühe Hilfen‘ begleiten Familien aus allen Bevölkerungsgruppen. Eine Österreichanalyse zeigt uns, dass benachteiligte Familien besonders gut erreicht werden. Zudem hilft unser Angebot armuts- und ausgrenzungsgefährdeten Familien, sich sozial zu vernetzen.“

Nach dem einjährigen NÖGKK-Modellversuch wurde der Regelbetrieb im Jahr 2015 aufgenommen. Die Zahl der Familien, die Unterstützung suchten, ist von Jahr zu Jahr stark gestiegen. Seit 2015 wurden 228 Familien im südlichen Niederösterreich betreut.

NÖGKK optimiert frühkindliche Versorgung

„,Frühe Hilfen‘ hat nicht zuletzt das Ziel, Entwicklungsstörungen und –verzögerungen sowie Krankheiten zu reduzieren und wenn möglich zu verhindern. Die Familienbegleiterinnen gehen aktiv auf belastete Familien zu“, sagt NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek. „Im Idealfall passiert das bereits während der Schwangerschaft. So stellen wir sicher, dass die Angebote frühzeitig jene erreichen, die sie benötigen.“

Die NÖGKK habe in den vergangenen Jahren an einer umfassenden Kinder-und Jugendgesundheitsstrategie gearbeitet und die frühkindliche Versorgung in Niederösterreich optimiert, so Pazourek. Die Zahl der Geburten sei gestiegen und die NÖGKK habe darauf reagiert. „Der neue Hebammenvertrag, die Ausweitung der Hebammenberatung und die Aufwandssteigerung bei Mutterschaftsleistungen zeigen unseren Einsatz für junge Familien und die Jüngsten unter unseren Versicherten. Zudem betreiben wir in der NÖGKK in St. Pölten das österreichweite Kompetenzzentrum für Kinderbetreuungsgeld, das von der Beratung bis zur Auszahlung einen umfassenden Kundendienst bereitstellt.“

Überzeugt vom Unterstützungsangebot ist auch der NÖ-Gesundheitslandesrat Ing. Maurice Androsch: „,Frühe‘ Hilfen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der sozialen und gesundheitlichen Chancengerechtigkeit. Sie helfen Familien in schwierigen Lebenslagen und sorgen für Rahmenbedingungen, die einen gesunden Start ins Leben sicherstellen.“

Wichtige Informationen sowie weiterführende Links finden Sie auf www.noegkk.at/fruehe-hilfen
Kontakt: NÖGKK: 050899-6210
oder ARGEF 0664/88 60 2120

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