Wiener Stadtbaudirektion wird neu organisiert

Neue Struktur - Bestellung von fünf neuen Kompetenzzentrumsleitern

Wien (OTS/RK) - Innovation, fachübergreifendes Denken und Arbeiten sowie flexibles Agieren sind unverzichtbar, um Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu finden. Im Rahmen des laufenden, magistratsweiten Verwaltungsreformprozesses „Wien Neu Denken“ hat sich auch die Wiener Baudirektion die Frage gestellt, ob ihre Strukturen und Abläufe zeitgemäß sind, und ist zum Schluss gekommen, eine Neuausrichtung in Angriff zu nehmen. Wesentliches Ergebnis: Mit fünf Kompetenzzentren soll die seit 1835 als Wiener Stadtbauamt und seit 1920 als Wiener Stadtbaudirektion bestehende Einrichtung strukturell breiter aufgestellt werden und für den Magistrat und die Politik flexibler agieren können. Anlässlich der Dekretüberreichung durch Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner, heute, Montag, dem 26.06.2017, wurden im Beisein von Personalstadtrat Mag. Jürgen Czernohorszky, Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig, der Wiener Baudirektorin, DI Brigitte Jilka, sowie Gemeinderat Christian Meidlinger als Vorsitzender der younion_ die Daseinsgewerkschaft die Bestellungsdekrete für die zukünftigen Kompetenzzentrumsleiter überreicht. Auch die Aufgaben der Baudirektorin selbst wurden per Dekret an die neue Organisation angepasst.

Folgende 5 neue Kompetenzzentren gibt es ab sofort in der Baudirektion:

Kompetenzzentrum soziale und kulturelle Infrastruktur, Betreiberinnenservice, Nutzerplattformen, unter der Leitung von DI Werner Schuster, MBA.

Kompetenzzentrum technische Infrastruktur, bauliche Sicherheit im öffentlichen Raum unter der Leitung von DI Dr. Peter Lux. Kompetenzzentrum grüne und umweltbezogene Infrastruktur, Umwelt unter der Leitung von DI Paul Oblak.

Kompetenzzentrum übergeordnete Stadtplanung, Smart City Strategie, Partizipation, Gender Planning unter der Leitung von DI Thomas Madreiter.

Kompetenzzentrum Bauforschung, Regulative Bau, Ingenieurservices, Normen unter der Leitung des bisherigen Leiters der MA 25 (Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser), DI Bernhard Jarolim.

Im Geschäftsbereich „Bauten und Technik“ (MD-BD) werden diese „Kompetenzzentren“ ab sofort die bisherigen „Gruppen“ ersetzen. Die Kompetenzzentren sollen vor allem dazu beitragen, den gesamten Magistrat durch die Querschnittskompetenzen der Stadtbaudirektion für technische Angelegenheiten stärker und breiter zu unterstützen. Bei komplexen Projekten können durch die fachübergreifende Übersicht alle jeweils dafür relevanten Dienststellen zusammengeführt und koordiniert werden.

Mit der Transformation der „Gruppen“ in „Kompetenzzentren“ fällt die alteingesessene, streng hierarchische Dienststellenzuordnung weg. Es wird die prozess- und projektorientierte Zusammenarbeit mit den Dienststellen gestärkt und die Leistungen der Stadtbaudirektion gezielter auf den Bedarf ausgerichtet.

Die Stadtbaudirektion sichert die technische und räumliche Basis für ein wachsendes Wien. Dabei bildet sie als Teil der Magistratsdirektion die Brücke zwischen Bevölkerung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Fotos in Kürze auf www.wien.gv.at/presse/bilder/ abrufbar. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Leeb
Magistratsdirektion
Tel: +43 1 4000-82125

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0014