SP-Vettermann zu Islam-Kindergärten: Wie man Parallelgesellschaften fördert

ÖVP soll eigenem Experten Glauben schenken

Wien (OTS/SPW-K) - „Minister Kurz hat Ednan Aslan beauftragt, eine Studie zu islamischen Kindergärten zu verfassen“, so der Bildungssprecher der SPÖ Wien, Heinz Vettermann. „Letztes Jahr noch, als Aslan die Studie veröffentlicht hat, genoß er das volle Vertrauen der ÖVP. Warum hat sich das geändert?“, ist der SPÖ-Gemeinderat verwundert. In der gestrigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Presse“ hat Ednan Aslan gesagt, dass er „nichts von pauschalen Schließungen“ halte, das sei „keine Lösung“.

Zwtl.: Kontrolle statt Verbote

„Wir haben die Kontrollen der Kindergärten in der Stadt auf neue Beine gestellt und sie funktioniert. Der Vorstoß von Kurz kommt ohne Not und ohne Anlass: Die Situation wird von der Stadt beobachtet und wenn der Verdacht aufkommt, hier könnten Parallelgesellschaften gefördert werden, dann wird dem nachgegangen. Wenn sich der Verdacht bestätigt, gibt es Konsequenzen. So einfach ist das“, so Vettermann.

Zwtl.: Wie man Parallelgesellschaften fördert =

„Parallelgesellschaften fördert man durch Verbote. Wenn es Eltern ein Anliegen ist, ihr Kind in einen islamischen Kindergarten zu schicken, werden sie das auch tun. Die Frage ist nur: Wird dieser Kindergarten legal sein und von der Stadt kontrolliert? Oder wird dieser Kindergarten illegal sein und somit abseits der Öffentlichkeit? Und die nächste Frage ist: Was glauben Sie, in welchem Kindergarten werden eher Parallelgesellschaften gefördert?

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