Der Bezirk Leopoldstadt ehrt Fürsorgerin und Widerstandskämpferin Franziska Löw mit Gedenktafel

BVin Uschi Lichtenegger enthüllte Tafel gemeinsam mit BV-Stv.in Astrid Rompolt und Bezirksjugend

Wien (OTS) - Der Bezirk Leopoldstadt ehrt die Widerstandskämpferin und Fürsorgerin der Israelitischen Kultusgemeinde, Franziska Löw, mit einer Gedenktafel in der nach ihr benannten Parkanlage im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Löw rettete als Fürsorgerin der Israelitischen Kultusgemeinde Wien während der NS-Herrschaft zahlreiche jüdische Kinder vor der Deportation. Auch vielen untergetauchten Jüdinnen und Juden konnte sie mit Lebensmitteln und Unterkunftsmöglichkeiten das Leben retten.

„Mit dieser Parkbenennung wird der Name Franziska Löw, aus der Vergessenheit geholt und geht endgültig in der Geschichte ein“, so die Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt, Uschi Lichtenegger, bei ihrer Rede auf dem Eröffnungsfest am gestrigen Donnerstag. „Mit dem Franziska-Löw-Park steht der Bevölkerung des zweiten Bezirks eine Spiel- und Erholungsfläche zur Verfügung, die durch die außergewöhnliche und mutige Namensgeberin eine besondere Bedeutung erhält.“

„Die Leopoldstädter Bevölkerung wächst. Um so wichtiger ist es, Kindern und Jugendlichen ausreichend Räume zum Austoben und Abschalten anzubieten. Mit dem neuen Park ist es gelungen, attraktive Freiräume zur Verfügung zu stellen, wo junge Menschen "frech, wild und wunderbar" sein können, um mit den Worten von Astrid Lindgren zu sprechen“, ergänzte Astrid Rompolt, stellvertretende Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum Eröffnungsfest und zur feierlichen Tafelenthüllung in die 6.500m2 große Parkanlage. Speziell jungen Menschen des angrenzenden Jugendzentrums „Alte Trafik“, die sich bereits bei der Gestaltung des Parks eingebracht hatten, war es ein Anliegen, das Engagement und die Verdienste von Löw zu würdigen. „Der Spielplatz ist durch die Arbeit der Jugendlichen im SchülerI nnenparlament word up! entstanden und findet nun in der Namensgebung eine entsprechende Wertschätzung. Engagement und für seine Ideen aktiv sein bringt Erfolge, erkennbar an der lebendigen Nutzung des neuen Parks“, erklärte Susi Schrott, Leiterin des Jugendzentrums „Alte Trafik“.


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