• 23.06.2017, 10:06:08
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  • OTS0054

Merck eröffnet neues Werksgebäude in Spittal

Größter Industriearbeitgeber im Bezirk Spittal an der Drau investiert 7,5 Millionen € in Kärnten

Pressekonferenz Merck Spittal

Utl.: Größter Industriearbeitgeber im Bezirk Spittal an der Drau
investiert 7,5 Millionen € in Kärnten =

Spittal/Drau (OTS) -
• Werkserweiterung schafft 50 neue Arbeitsplätze und ermöglicht
Steigerung der Produktionskapazität auf 3 Milliarden Tabletten pro
Jahr
• Neues Labor für Produktentwicklung ist noch in 2017 geplant

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat
heute die umfassende Erweiterung des Produktionsstandorts Spittal an
der Drau in Kärnten/Österreich gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltung,
an der zahlreich geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft
teilnahmen, eröffnete das Unternehmen einen 4.500 m² umfassenden
Neubau mit Produktions-, Büro- und Technikflächen. Die
Werkserweiterung ermöglicht es dem größten Industriearbeitgeber im
Bezirk Spittal a.d.D. das Produktionsvolumen ab 2017 von 2,2 auf 3
Milliarden Tabletten pro Jahr zu steigern. Das 7,5 Millionen Euro
teure Bauprojekt wurde seit 2015 umgesetzt und ist ein wichtiger
Schritt für ein nachhaltiges Standortwachstum. Im Rahmen des
Festaktes wurde zudem bekannt gegeben, dass noch in 2017 ein neues
Labor für Produktentwicklung entstehen soll, um die
Innovationsführerschaft im Bereich Tabletten und Salben noch weiter
ausbauen zu können.

Im Zuge des Ausbaus wurden etwa 50 neue Arbeitsplätze geschaffen, so
dass nun rund 450 Mitarbeiter an dem Oberkärntner Standort für Merck
tätig sind. Mit den weiteren 100 Mitarbeitern in anderen Landesteilen
macht dies Merck zum 7. größten Arbeitgeber in der pharmazeutischen
Industrie in Österreich.

Als Vertreter der Familie Merck erklärt Johannes Baillou,
stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der E. Merck KG: „Als
Unternehmen tragen wir nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch
eine gesellschaftliche Verantwortung. Die Entwicklung von Spittal in
den vergangenen Jahren und die Investition in die Zukunft zeigen,
dass wir in Kärnten und Österreich dieser Verantwortung gerecht
werden.“

Im Rahmen ihrer Rede betonte Uta Kemmerich-Keil, CEO und Präsident
des Consumer Health Geschäfts von Merck: „Das Team in Spittal zeigt
eine vorbildliche Kundenorientierung. Alle Herausforderungen werden
immer aus Sicht des Kunden gelöst. Das stetige Wachstum in der
Produktionsnachfrage und auch die Produktverlagerungen nach Spittal
reflektieren diese Mentalität. Die Investition ist daher eine
logische Konsequenz.“

Dr. Harald Mahrer, Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und
Wirtschaft, hob zudem hervor, dass „es beachtlich ist, dass die
Produktivität des Merck Standortes in Spittal offensichtlich im
internationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist. Dies unterstreicht,
dass Österreich ein Pharmaproduktions-Standort auf Weltniveau ist und
gute Chancen für ein Aufrücken in die Gruppe der Innovation-Leader
Länder hat."

„Merck bedeutet Innovation, Forschung und Entwicklung, hochwertige
Arbeitsplätze, Internationalität, Zukunft – und das alles findet auch
hier in Kärnten, in der Bezirksstadt Spittal an der Drau, statt.
Kärnten ist ein Zukunftsstandort“, betonte Landeshauptmann Dr. Peter
Kaiser.

Der acht-geschossige Neubau beinhaltet drei Produktionsetagen mit
1.500 m² Reinraumfläche, eine Büroebene, drei weitere Etagen mit
Technikzonen sowie ein Dachgeschoß mit Kantine und Terrasse. Mit der
Inbetriebnahme des Gebäudes vergrößert sich die bisherige
Reinraumfläche am Standort um 33 Prozent und beträgt nunmehr 6.000
m².

Klaus Raunegger, Geschäftsführer Merck Spittal, erläuterte, dass das
mittel- bis langfristige Ziel am Standort ein Produktionsumfang von
ca. 5 Milliarden Tabletten pro Jahr ist. Die Inbetriebnahme des neuen
Gebäudes und die sukzessive Erhöhung des Produktionsvolumens sind
strategisch wichtige Schritte, um ambitionierte Projekte
voranzutreiben: Nachdem zuletzt die Dreilagentablette für Bion3® zur
Marktreife gebracht wurde, führt das Unternehmen aktuell die
Technologie zur Befüllung von Hartgelatinekapseln und das Verpacken
von Cremen in Laminattuben ein.

An der Eröffnungsfeier nahmen neben hochrangigen
Unternehmensvertretern aus Österreich und Deutschland sowie
Wirtschaftsminister Dr. Harald Mahrer auch Kärntens Landeshauptmann
Dr. Peter Kaiser sowie Spittals Bürgermeister Gerhard Pirih teil. Für
die künstlerische Note der Eröffnungsfeier sorgte die Deutsche
Philharmonie Merck mit einem Festkonzert am Vorabend des Festaktes.
Das Orchester mit seinen mehr als 100 professionellen Musikern zählt
zu den leistungsfähigsten freien Orchestern Deutschlands. Anlässlich
der Eröffnungsfeierlichkeiten fand auch eine Podiumsdiskussion zum
Thema "Pharmastandort Österreich: Wirtschaftsfaktor und
Gesundheitsbeitrag - Wieviel Wirtschaft und wieviel Gesundheit wollen
wir uns leisten?" statt.

Unter folgendem Link www.karlheinzfessl.com/shuttle/merck_spittal
sind Veranstaltungsfotos abrufbar. Die Datenbank wird im Lauf der
Veranstaltung ergänzt.

Über das Merck Consumer Health Geschäft

Das Consumer Health Geschäft von Merck zielt darauf ab, die
Gesellschaft auf eine neue Ära vorzubereiten, in der Menschen bis zu
100 Jahre gesund leben werden. Im Sinne dieser Ausrichtung
unterstützt das Geschäft die so genannte WE100® Bewegung, die
entsprechende Projekte und Kommunikationskampagnen umsetzt. Die
führenden „Lovebrands“ von Merck‘s Consumer Health Geschäft, wie
Neurobion®, Bion®, Nasivin®, Seven Seas®, Dolo-Neurobion®, und
Femibion®, unterstützen diese übergreifende Ausrichtung des Geschäfts
durch Innovationen, die durch Konsumenten inspiriert werden. Das
Consumer Health Geschäft ist mit seinen über 3.800 Mitarbeitern in
über 40 Märkten global tätig. Das Portfolio umfasst Marken mit einem
jährlichen Umsatzvolumen von ungefähr 1 Mrd. $. Consumer Health ist
ein Geschäft im Unternehmensbereich Healthcare der Merck Gruppe mit
der globalen Konzernzentrale in Darmstadt, Deutschland. Weitere
Informationen finden Sie unter www.merck-consumer-health.com sowie
https://twitter.com/merck_ch.

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